Tennis: Tatjana Maria in Wimbledon chancenlos gegen Iva Jovic
Tennis: Maria in Wimbledon chancenlos gegen Jovic

Die deutsche Tennisspielerin Tatjana Maria ist in Wimbledon in der zweiten Runde ausgeschieden. Die 38-Jährige unterlag der 18-jährigen Amerikanerin Iva Jovic deutlich mit 1:6, 2:6. Nach nur 68 Minuten war das Grand-Slam-Turnier für die Weltranglisten-96. beendet. Maria war die letzte deutsche Teilnehmerin im Frauen-Einzel.

Klassenunterschied auf dem Rasen

Gegen die 20 Jahre jüngere Jovic, die bereits auf Weltranglistenplatz 16 steht, fand Maria mit ihrem unorthodoxen Spiel kein Mittel. Die US-Amerikanerin ließ sich von den unterschnittenen Bällen der Deutschen nicht irritieren und setzte Maria mit druckvollen Schlägen unter Druck. „Es war ein absoluter Klassenunterschied“, urteilte Prime-Expertin Barbara Rittner. Jovic habe Maria an die „Wand gedrückt“.

Maria hatte vor der Partie gehofft, ihre junge Gegnerin aus dem Rhythmus bringen zu können. „Ich glaube nicht, dass sie schon gegen jemanden gespielt hat wie mich“, mutmaßte die Deutsche. Sie habe bereits einmal mit Jovic trainiert, aber: „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich nicht so trainiere, wie ich spiele. Ich mag es, gegen junge Spielerinnen zu spielen.“ Doch Jovic war deutlich zu stark und hatte mit ihren Schlägen die passenden Antworten.

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Von fünf deutschen Frauen im Hauptfeld hatte Maria als einzige die zweite Runde erreicht. Mit ihrer Niederlage sind die deutschen Tennisspielerinnen im Frauen-Einzel in Wimbledon nicht mehr vertreten.

Altmaier scheitert in der ersten Runde

Bereits zuvor war Daniel Altmaier in der ersten Runde ausgeschieden. Der 27-jährige Kempener verlor die Fortsetzung seiner am Vortag abgebrochenen Partie gegen den Slowaken Alex Molcan mit 4:6, 6:3, 5:7, 2:6. Wegen Dunkelheit und rutschigem Rasen war die Begegnung am Dienstagabend bei einem 1:2-Satzrückstand unterbrochen worden.

Bei der Wiederaufnahme am Mittwoch bei Sonnenschein gelang Altmaier die Wende nicht mehr. Er erwischte den schlechteren Start und lag schnell mit 0:3 zurück. Diesen Rückstand konnte er nicht mehr aufholen. Mit einem Doppelfehler beim Matchball des Slowaken gab er sein Aufschlagspiel ein zweites Mal her. „Er hat zu gut gespielt heute, auch gestern. Ich habe meine Breakchancen gehabt, es war ein ausgeglichenes Match. Er war besser“, bilanzierte Altmaier.

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