Die Berliner Polizei hat Spekulationen über eine Schließung der Polizeiwache in Spandau entschieden widersprochen. Hintergrund sind geplante Organisationsänderungen, die ab Herbst 2026 auch den Bezirk mit rund 260.000 Einwohnern betreffen. In lokalen Netzwerken hatten Anwohner ihre Sorge geäußert, dass einer der drei Polizeiabschnitte in Spandau wegfallen könnte. Die Polizei stellt nun klar: Alle drei Abschnitte bleiben erhalten.
Reform ab 2026: Was sich in Spandau ändert
Die Berliner Polizei führt eine stadtweite Neuorganisation durch, die auch Spandau betrifft. Die Reform soll ab Herbst 2026 greifen. Polizeisprecher betonten auf Tagesspiegel-Nachfrage: „Es wird keine Schließung von Wachen in Spandau geben. Die drei Abschnitte bleiben bestehen.“ Die genauen Änderungen der Organisationsstruktur seien noch in der Planung, aber die Präsenz vor Ort werde nicht reduziert.
Anwohner-Ängste und Polizei-Reaktion
In Spandauer Online-Foren und Nachbarschaftsgruppen hatten Bürger alarmiert gefragt: „Wird unsere Wache wirklich geschlossen?!“ Die Polizei reagierte umgehend und stellte klar, dass die Gerüchte unbegründet seien. „Wir verstehen die Verunsicherung, aber es gibt keine Pläne, die Wache aufzugeben“, so ein Polizeisprecher. Die Sicherheitsbehörde verwies darauf, dass Spandau wachse und boom – überall drehten sich Baukräne – und die Polizeipräsenz dem steigenden Bedarf angepasst werde.
Hintergrund der Organisationsreform
Die Berliner Polizei optimiert ihre Strukturen, um effizienter zu arbeiten. Die Reform betrifft alle Bezirke. In Spandau sind aktuell drei Abschnitte für die Sicherheit zuständig. Die Polizei versicherte, dass die Anzahl der Einsatzkräfte nicht sinken werde. „Die Reform dient der besseren Steuerung und Vernetzung, nicht dem Personalabbau“, hieß es aus dem Polizeipräsidium in Berlin-Tempelhof.
Ausblick: Keine Einschränkungen für Bürger
Die Polizei betont, dass die Bürger von Spandau weiterhin auf die gewohnte polizeiliche Betreuung zählen können. „Es wird keine längeren Anfahrtswege oder geringere Erreichbarkeit geben“, verspricht ein Sprecher. Die genauen Details der Reform sollen in den kommenden Monaten kommuniziert werden. Bis dahin bittet die Polizei die Anwohner, sich nicht von Gerüchten verunsichern zu lassen.



