Auf der elften Etappe der diesjährigen Tour de France ist der deutsche Radprofi Georg Zimmermann gestürzt. Der Vorfall ereignete sich rund 30 Kilometer vor dem Ziel in Nevers, wie Fernsehbilder zeigten. Der 28 Jahre alte Augsburger lag auf dem Boden und wurde von den Rennärzten medizinisch begutachtet. Anschließend konnte der frühere deutsche Meister zumindest wieder aufstehen.
Sturz bei Verpflegungszone
Der Sturz passierte an einer Stelle, an der Teammitarbeiter den Fahrern Verpflegungsbeutel anreichen. Neben Zimmermann waren auch einige andere Profis in den Vorfall verwickelt. Die genaue Ursache des Sturzes war zunächst nicht ersichtlich. Zimmermann hatte bereits im vergangenen Jahr die Tour de France vor der zehnten Etappe aufgrund eines Sturzes aufgeben müssen.
Etappenverlauf und Auswirkungen
Die elfte Etappe führte die Fahrer 161,3 Kilometer von Vichy nach Nevers in der Mitte Frankreichs. Auf der Sprintetappe passierte lange Zeit wenig, bis es zu dem Sturz kam. Die Gesundheit von Zimmermann wird weiter beobachtet; ob er die Tour fortsetzen kann, blieb zunächst offen. Der Sturz zeigt erneut die Risiken des Radsports, insbesondere bei Massensprints und Verpflegungszonen.



