Zweites EM-Gold: Massenberg und Schauer siegen im Synchronspringen
Massenberg und Schauer holen zweites EM-Gold

Bei der Schwimm-Europameisterschaft in Belgrad haben die deutschen Wasserspringer erneut triumphiert: Lars Massenberg und Timo Schauer holten im Synchronspringen vom 3-m-Brett die Goldmedaille. Es ist bereits der zweite gemeinsame EM-Titel für das Duo, das damit seine starke Form eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Überlegener Sieg im Finale

Die beiden Deutschen setzten sich im Finale mit einer starken Leistung gegen die Konkurrenz durch. Mit insgesamt 404,58 Punkten verwiesen sie die italienischen Brüder Giovanni und Tommaso Rinaldi auf Platz zwei (402,12 Punkte) und das ukrainische Duo Oleh Kolodiy und Danylo Konovalov auf Rang drei (395,46 Punkte). Schon nach dem vierten von sechs Sprüngen lagen Massenberg und Schauer in Führung und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr ab.

„Es ist unglaublich, diesen Titel erneut zu gewinnen. Wir haben hart dafür gearbeitet und sind jetzt überglücklich“, sagte Massenberg nach dem Wettkampf. Auch Schauer zeigte sich begeistert: „Die Stimmung im Team ist super, und wir haben uns gegenseitig gepusht. Das Ergebnis ist die Belohnung für unsere intensive Vorbereitung.“

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Erneuter Erfolg nach 2022

Bereits bei der EM 2022 in Rom hatten Massenberg und Schauer gemeinsam Gold im Synchronspringen gewonnen. Nun gelang ihnen in Belgrad die Titelverteidigung – ein historischer Erfolg, denn es ist das erste Mal, dass ein deutsches Duo diesen Wettbewerb zweimal in Folge gewinnen konnte. Für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) ist es bereits die zweite Goldmedaille bei diesen Titelkämpfen im Wasserspringen, nachdem zuvor schon das Mixed-Team erfolgreich war.

Die Konkurrenz war stark: Neben den italienischen Brüdern Rinaldi, die als Vizeweltmeister an den Start gingen, zählten auch die Briten und die Mexikaner zu den Favoriten. Doch Massenberg und Schauer ließen sich davon nicht beeindrucken und zeigten von Beginn an eine konstant hohe Leistung. Besonders ihre schwierigen Sprünge mit hohen Schwierigkeitsgraden brachten ihnen entscheidende Punkte ein.

Bedeutung für den deutschen Wassersport

Der Erfolg in Belgrad ist ein wichtiges Signal für den deutschen Wasserspringernachwuchs. „Das zeigt, dass wir international konkurrenzfähig sind und dass unsere Trainingsmethoden Früchte tragen“, erklärte Bundestrainer Andreas Wels. Die beiden Athleten aus Berlin und Chemnitz trainieren seit mehreren Jahren zusammen und haben eine eingespielte Routine entwickelt. Ihre Synchronität ist nahezu perfekt, was sich in den Wertungen der Kampfrichter widerspiegelte.

Mit diesem Erfolg im Rücken blicken Massenberg und Schauer bereits auf die kommenden internationalen Höhepunkte: die Weltmeisterschaften im nächsten Jahr und die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. „Wir wissen, dass wir noch Luft nach oben haben, aber dieser Titel gibt uns Selbstvertrauen für die Zukunft“, so Schauer.

Reaktionen aus dem deutschen Lager

Auch der DSV zeigte sich hocherfreut über den erneuten Coup. „Lars und Timo sind Aushängeschilder unseres Verbandes. Sie sind Vorbilder für viele junge Athletinnen und Athleten“, sagte DSV-Präsidentin Ute Vogt. In den sozialen Medien wurde das Duo gefeiert, und auch die Konkurrenz zollte Respekt. Die italienischen Silbermedaillengewinner Giovanni und Tommaso Rinaldi gratulierten den Deutschen auf dem Podium herzlich.

Mit nun insgesamt drei Medaillen (zweimal Gold, einmal Silber) liegt Deutschland im Medaillenspiegel der Schwimm-EM auf einem starken dritten Platz – hinter Italien und Großbritannien. Die Wasserspringer haben daran einen großen Anteil, denn sie steuerten bereits mehrere Podestplätze bei.

Ausblick auf weitere Wettbewerbe

Die Schwimm-EM in Belgrad dauert noch bis zum 23. Juni. Für die deutschen Wasserspringer stehen noch weitere Entscheidungen an, unter anderem im Einzel vom 3-m-Brett und im Turmspringen. Massenberg und Schauer werden jedoch nicht mehr im Einzel antreten, sondern ihre Kräfte für die kommenden Aufgaben schonen. Sie haben ihr erklärtes Ziel erreicht: die Goldmedaille im Synchronspringen zu verteidigen. Das ist ihnen eindrucksvoll gelungen.

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