Apple arbeitet offenbar an einer verbesserten Blutdruckerkennung für die kommende Apple Watch Ultra 4. Laut einem Bericht des Branchendienstes „Digitimes“ soll die Smartwatch künftig Blutdruckveränderungen präziser erfassen können. Dabei kommt weiterhin keine Manschette zum Einsatz; stattdessen nutzt die Uhr ihre vorhandenen Sensoren.
Gesundheitsfunktionen im Fokus
Die Apple Watch ist für viele Nutzer bereits ein täglicher Gesundheitsbegleiter. Sie misst den Puls, erstellt ein EKG, erkennt auffällige Herzfrequenzen und kann nach einem Sturz automatisch einen Notruf auslösen. Mit der nächsten Generation plant Apple, diese Funktionen weiter auszubauen. Im Mittelpunkt steht die verfeinerte Blutdruckerkennung.
So soll die neue Technik funktionieren
Laut „Digitimes“ analysiert die Uhr mithilfe ihres optischen Herzsensors, wie Blutgefäße auf einzelne Herzschläge reagieren. Werden dabei auffällige Muster festgestellt, könnte die Apple Watch auf ein mögliches Risiko hinweisen. Eine klassische Blutdruckmessung mit Manschette ersetzt die Funktion jedoch nicht. Bereits heute bietet Apple Hypertonie-Hinweise an: Dafür beobachtet die Uhr über 30 Tage die Reaktion der Blutgefäße auf Herzschläge und macht auf mögliche Anzeichen von Bluthochdruck aufmerksam.
Neues Design mit acht Sensoren
Der Bericht passt zu früheren Informationen über ein überarbeitetes Design. Demnach soll die Unterseite der Apple Watch Ultra mit acht ringförmig angeordneten Sensoren ausgestattet sein. Dieser Bereich ist für zahlreiche Gesundheitsfunktionen entscheidend. Welche Verbesserungen die neue Funktion tatsächlich bringt, bleibt offen. Laut „Digitimes“ ist lediglich von einer verfeinerten oder stärker klinisch validierten Umsetzung die Rede. Technische Einzelheiten nennt der Bericht nicht.
Voraussichtlicher Marktstart
Ob sich die Informationen bestätigen, dürfte sich erst im Herbst 2026 zeigen. Dann werden neben der Apple Watch Ultra 4 voraussichtlich auch die Apple Watch Series 12, das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max sowie Apples erstes faltbares iPhone erwartet, das in Gerüchten als „iPhone Ultra“ bezeichnet wird. Bis dahin bleibt unklar, wie deutlich sich die neue Lösung von den bisherigen Hypertonie-Hinweisen unterscheidet.



