Flug-Hack im Test: So wird Ihr Ticket wirklich günstiger
Flug-Hack im Test: So wird Ihr Ticket günstiger

Ein weit verbreiteter Reise-Hack behauptet, dass Flüge teurer werden, je öfter man nach ihnen sucht. Die Lösung: über einen anderen Computer buchen, um die Airlines auszutricksen und so Hunderte Euro zu sparen. Doch was ist dran an dieser Behauptung? Die Autorin Silke Hümmer hat den Praxistest mit verschiedenen Geräten, IP-Adressen, VPN und sogar KI-Bots durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, welche Strategien tatsächlich den Ticketpreis drücken und welche reine Zeitverschwendung sind.

Der Test: Mit verschiedenen Geräten und IP-Adressen buchen

Für den Test wurde ein konkreter Flug von Frankfurt nach New York zu einem bestimmten Datum ausgewählt. Die Autorin suchte zunächst auf ihrem gewohnten Laptop nach dem Flug und notierte den Preis. Anschließend wiederholte sie die Suche auf einem anderen Rechner, einem Tablet und einem Smartphone. Zudem nutzte sie einen VPN-Dienst, um eine andere IP-Adresse vorzutäuschen, und testete sogar einen KI-Bot, der automatisch nach günstigen Tarifen sucht. Die Preise wurden jeweils verglichen.

Überraschende Ergebnisse: Nicht alle Tricks wirken

Entgegen der weit verbreiteten Annahme zeigte sich: Das bloße Wechseln des Geräts oder der IP-Adresse führte zu keiner signifikanten Preisänderung. Die Flugpreise blieben nahezu identisch, unabhängig davon, ob der Test auf dem Laptop, Tablet oder Smartphone durchgeführt wurde. Auch der Einsatz eines VPNs brachte keine Vorteile. Die Autorin vermutet, dass Airlines längst gelernt haben, solche Tricks zu durchschauen und ihre Preise dynamisch anpassen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Der KI-Bot als Geheimwaffe?

Anders sah es beim KI-Bot aus: Dieser durchsuchte nicht nur die gängigen Buchungsplattformen, sondern auch weniger bekannte Reiseportale und Tarifkombinationen. Hier konnte tatsächlich ein etwas günstigerer Preis ermittelt werden – allerdings lag die Ersparnis bei lediglich 15 Euro, weit entfernt von den versprochenen Hunderten Euro. Die Autorin betont, dass der Zeitaufwand für die Einrichtung des Bots in keinem Verhältnis zur Ersparnis steht.

Konkrete Spartipps aus dem Test

Statt auf aufwändige Hacks zu setzen, empfiehlt die Autorin bewährte Methoden: Flüge frühzeitig buchen, flexible Reisedaten wählen und Preisalarme auf Vergleichsportalen einstellen. Auch das Löschen von Cookies oder die Nutzung des Inkognito-Modus zeigten im Test keine Wirkung. Wer wirklich sparen will, sollte zudem auf Nebenkosten wie Gepäck oder Sitzplatzreservierung achten, die oft den Gesamtpreis in die Höhe treiben. Alle detaillierten Ergebnisse und weiteren Spartipps sind exklusiv mit BILDplus verfügbar.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration