Microsoft behebt 570 Sicherheitslücken in Windows 11 und 10
Microsoft behebt 570 Sicherheitslücken in Windows 11

Microsoft hat am 15. Juli 2026 den Juli-Patch für Windows 11 veröffentlicht. Das Update behebt rund 570 Schwachstellen und Fehler und gilt als eines der größten Sicherheitspakete der letzten Monate. Auch Nutzer von Windows 10 erhalten über das ESU-Programm wichtige Verbesserungen.

Das ändert sich für Nutzer

Das Update richtet sich hauptsächlich an aktuelle Versionen von Windows 11. Microsoft rät zur schnellen Installation, um das System vor Angriffen und alltäglichen Fehlern zu schützen. Die hohe Zahl an Sicherheitslücken macht das Update besonders dringend.

Wichtige Verbesserungen im Überblick

Im Fokus stehen mehrere Bereiche: Die Secure-Boot-Zertifikatserneuerung wird ausgebaut. Programme von Drittanbietern profitieren von Korrekturen bei Office-Verbindungen. Probleme mit Tastenkombinationen wurden angepasst. Im Netzwerk gibt es neue Sicherheitsregeln für Datenverbindungen. Der Papierkorb zeigt wieder korrekt den Dateinamen an. Zudem wurde das Tool „curl“ aktualisiert und abgesichert. Für Remotedesktop gibt es bessere Schutzmechanismen gegen Phishing.

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Technik im Hintergrund wird erneuert

Microsoft hat auch zentrale Systemkomponenten aktualisiert, darunter KI-Funktionen für Bildsuche und Analyse, die nun in einer neueren Version arbeiten. Ein weiteres Update verbessert den Installationsprozess von Windows-Updates, was für mehr Stabilität sorgen soll.

Erste Probleme bereits bekannt

Trotz der Vorteile gibt es Probleme: Auf einigen Geräten wurde der Rollout an Dell-PCs gestoppt. Nutzer berichten von hoher Temperatur und geringerer Leistung. Microsoft sucht nach der Ursache. Viele Anwender warten deshalb ab. Offiziell empfiehlt der Hersteller aber weiterhin die zeitnahe Installation.

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