Erneuerbare Energien in den USA boomen trotz Trump
Erneuerbare Energien in USA boomen trotz Trump

Obwohl US-Präsident Donald Trump weiterhin auf Kohle, Öl und Gas setzt, erlebt die grüne Technologiebranche in den USA einen beispiellosen Aufschwung. Deutsche Unternehmen wie RWE und SMA verzeichnen hohe Gewinne aus ihren US-Aktivitäten. Doch Experten warnen vor einem möglichen Ende des Booms.

Grüne Revolution in den USA

In Woodruff, South Carolina, bereitet sich BMW auf die Produktion von Hochvoltbatterien für Elektroautos vor. Die Fabrik soll im Dezember die Serienfertigung aufnehmen. Besucher müssen bereits am Eingang ihre Handys abgeben – ein Zeichen für die strategische Bedeutung des Werks. Die Investition zeigt, dass trotz politischer Widrigkeiten die Nachfrage nach grünen Technologien ungebrochen ist.

Deutsche Konzerne profitieren

Besonders deutsche Unternehmen nutzen den Trend. Der Energiekonzern RWE investiert massiv in Wind- und Solarparks in den USA, während SMA Solar Technology mit seinen Wechselrichtern vom Photovoltaik-Boom profitiert. Beide Firmen meldeten zuletzt steigende Umsätze in Nordamerika. Allerdings weisen Analysten darauf hin, dass die Abhängigkeit von politischen Rahmenbedingungen hoch ist.

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Politische Risiken für den Boom

Der derzeitige Aufschwung grüner Technologien steht auf wackligen Beinen. Sollte Trump wiedergewählt werden, drohen neue Handelshemmnisse oder eine Rücknahme von Förderprogrammen. Zwar haben mehrere Bundesstaaten eigene Klimaziele gesetzt, doch ohne bundesweite Unterstützung könnte die Dynamik nachlassen. Das Verfallsdatum des Booms ist noch nicht absehbar, aber die Unsicherheit wächst.

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