Beast Mighty 850 Plus Test: Kompakter Standmixer mit Retro-Charme
Beast Mighty 850 Plus Test: Kompakt, stark, stylisch

Der Beast Mighty 850 Plus Standmixer punktet im Test mit Retro-Style, kompakten Maßen und ordentlicher Power. Für 169 Euro (UVP) bietet das Gerät einen 850-Watt-Motor, drei Tritan-Becher (415 ml, 640 ml, 785 ml) und eine Edelstahl-Messereinheit. Wir haben den viralen Smoothie-Maker einem Alltagstest unterzogen.

Kompaktes Design und hochwertige Haptik

Bereits beim Auspacken fällt auf: Der Beast Mighty 850 Plus ist anders als herkömmliche Standmixer. Statt eines klobigen Glaskrugs liegen Kunststoffbecher mit Riffel-Optik bei. Mit maximal 38 Zentimetern Höhe und zehn Zentimetern Breite ist das Gerät deutlich kompakter als klassische Modelle. Das Gewicht von 2,2 Kilogramm macht es leicht transportierbar und einfach zu verstauen.

„Mir kommt es auf die Größe an – und auf das Äußere. Ich habe nicht viel Platz in der Küche und klassische Standmixer sind meist ziemlich klobig“, erklärt Tester Sebastian Priggemeier. Der Beast-Mixer findet problemlos Platz in der Küche und muss nicht unter der Spüle versteckt werden.

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Test 1: Protein-Smoothie – cremig und klumpenfrei

Für den ersten Test bereitet Priggemeier einen Protein-Smoothie mit Mandelmilch, gefrorenen Beeren, Haferflocken und Eiweißpulver zu. Laut Bedienungsanleitung wird zuerst die Flüssigkeit, dann feste Bestandteile und zum Schluss das Pulver in den größten Becher gegeben. Ein Lifehack aus dem Internet: dreimal kurz auf die Powertaste drücken, dann zwei Sekunden gedrückt halten, um den 20-Sekunden-Mixzyklus zu starten.

Das Ergebnis ist „seidenweich“, wie vom Hersteller versprochen. Der Smoothie ist cremig, lecker und frei von Stückchen – volle Punktzahl.

Test 2: Eiswürfel zu Crushed Ice – nur mit Würfeln erfolgreich

Der zweite Test fordert den Mixer mit Eisbällen und klassischen Eiswürfeln heraus. Mit runden Eiskugeln hat das Gerät Probleme: Die Klingen drehen sich schnell, erwischen die Kugeln aber nicht. Selbst das Mixprogramm erzeugt nur Lärm, kein Crushed Ice. „Eiskugeln sind offenbar der Endgegner für den Mixer“, so der Tester.

Mit klassischen Eiswürfeln gelingt das Crushed Ice besser. Es sammelt sich an der geriffelten Becherwand und lässt sich leicht entnehmen. Die Lautstärke beträgt dabei knapp 90 Dezibel, gemessen mit einer Lärm-App. Leiser wird es, wenn der Becher zu mindestens einem Drittel mit Flüssigkeit gefüllt ist.

Test 3: Mandelmus – mühsam und klebrig

Selbst gemachtes Nussmus soll Geld sparen. Der Test mit 300 Gramm gerösteten Mandeln ohne Flüssigkeit verläuft jedoch zäh. Die Klingen rotieren ohne Widerstand, kurze Mixstöße bringen die besten Ergebnisse, aber nach fünf Minuten ist das Mandelmus eher ein Brei mit Stückchen. „Mein Multi-Zerkleinerer für 30 Euro erledigt diese Aufgabe innerhalb weniger Sekunden“, kritisiert Priggemeier.

Zudem erschwert die Riffelstruktur die Reinigung: Etwa ein Drittel der Masse bleibt in den Rillen hängen. Die Becher sind zwar spülmaschinenfest, aber das Anhaften ist lästig.

Fazit: Hype gerechtfertigt – mit Abstrichen

Der Beast Mighty 850 Plus überzeugt durch Optik, Haptik und Kompaktheit. Für Smoothies und Protein-Shakes ist die 850-Watt-Leistung völlig ausreichend. Für Nussmus oder Hummus empfiehlt sich ein separater Zerkleinerer. Das Gerät ist in zehn Farben erhältlich, die günstigste Variante kostet 139 Euro. „Schick, stark, schnell gereinigt – der Hype um das Gerät ist gerechtfertigt“, lautet das Fazit. Wer mehr Power wünscht, kann zum Beast Mega 1200 Plus für 219 Euro greifen.

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