Der Chemiekonzern BASF plant, seine Agrarsparte abzuspalten und an die Börse zu bringen. Wie das Handelsblatt exklusiv berichtet, peilt das Unternehmen für die Sparte eine Bewertung von bis zu 30 Milliarden Euro an. Ein Teil-Börsengang ist für das Jahr 2027 vorgesehen.
Mega-Bewertung im Vergleich zu Bayer
Im Vergleich zum Gesamtkonzern und zum Konkurrenten Bayer kann sich diese Bewertung sehen lassen. Ein Insider spricht von einem „Mega-Deal“. Bert Fröndhoff, BASF-Reporter und Industrieteam-Leiter beim Handelsblatt, erläutert in einer Podcast-Folge die Hintergründe der Abspaltung. Die Agrarsparte von BASF ist auf Pflanzenschutzmittel und Saatgut spezialisiert und gilt als profitabel.
Kundenfrust bei KI-Konzernen
Parallel dazu berichtet das Handelsblatt über wachsenden Unmut bei Kunden von KI-Anbietern wie OpenAI und Anthropic. Weltweit geben Unternehmen jährlich mehr als eine Billion US-Dollar für KI-Anwendungen aus, und die Kosten steigen weiter. Firmenkunden beklagen, dass die Modelle zu teuer und intransparent seien.
KI-Reporterin Luisa Bomke erklärt im Podcast, warum die Kunden zunehmend rebellieren und wie die Anbieter darauf reagieren. Die steigenden Preise und mangelnde Transparenz sorgen für Frust, was zu einer wachsenden Protestbewegung unter den Nutzern führt.
Ausblick und Reaktionen
Die Pläne von BASF und die Unzufriedenheit der KI-Kunden zeigen zwei unterschiedliche Entwicklungen in der Wirtschaft: Während BASF mit einer milliardenschweren Bewertung seiner Agrarsparte auf Wachstum setzt, stehen die KI-Konzerne vor der Herausforderung, ihre Kunden bei steigenden Kosten zufrieden zu stellen. Die nächsten Monate werden zeigen, ob der Börsengang wie geplant umgesetzt wird und wie die KI-Anbieter auf die Kundenforderungen reagieren.



