BVG testet Pink*Zone-Markierungen an U-Bahn-Notrufsäulen
BVG testet Pink*Zone-Markierungen an Notrufsäulen

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) führen ein Pilotprojekt mit farbigen Markierungen um Notruf- und Informationssäulen an U-Bahnhöfen ein, um Fahrgästen eine schnellere Orientierung zu ermöglichen. Unter dem Arbeitstitel Pink*Zone werden zunächst an den Bahnhöfen Alexanderplatz, Kurfürstenstraße und Britz Süd auffällige Bodenmarkierungen angebracht.

Pink*Zone: Farbe steht für Punkt, Information, Notruf und Kontakt

„Sicherheit bedeutet nicht nur Technik und Personal, sondern auch Orientierung“, erklärte BVG-Chef Henrik Falk. „Es muss auf einen Blick erkennbar sein, wo Unterstützung erreichbar ist.“ Die Bezeichnung Pink*Zone leitet sich von den Farben der Markierungen ab, steht aber auch als Kürzel für „Punkt, Information, Notruf und Kontakt“. Allerdings werden nicht alle Flächen pink gestaltet: Am Bahnhof Kurfürstenstraße werden beispielsweise hellblaue Markierungen getestet.

570 Notruf- und Infosäulen in Berliner U-Bahn

Insgesamt gibt es an den Stationen der Berliner U-Bahn 570 Notruf- und Infosäulen. „Wer sich unwohl fühlt oder Hilfe benötigt, erreicht über den Notrufknopf jederzeit direkt die Sicherheitsleitstelle der BVG“, teilte das Unternehmen mit. Über einen QR-Code können Fahrgäste ihre Erfahrungen teilen, die in die Auswertung des Projekts einfließen.

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Pilotprojekt auf mindestens drei Monate angelegt

Das Pilotprojekt ist laut BVG auf mindestens drei Monate ausgelegt. Getestet wird unter anderem, wie lange die Markierungen halten und wie gut sie von Fahrgästen angenommen werden. Die Rückmeldungen der Fahrgäste sollen in die Entscheidung über eine mögliche Ausweitung auf weitere Stationen einfließen.

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