Ein iPhone 17 Pro ist aus rund 1.100 Metern Höhe aus einem Kleinflugzeug gefallen und hat den Aufprall nahezu unbeschadet überstanden. Die Künstlerin Heather Cline verlor das Gerät während eines Flugs über der kanadischen Provinz Saskatchewan, als der Luftstrom es aus ihrer Hand riss. Später fand sie das Smartphone in einem Rapsfeld – es funktionierte weiterhin ohne sichtbare Schäden.
Künstlerin verliert iPhone bei Fotografierflug
Wie der kanadische Sender CBC berichtet, war Heather Cline als Passagierin in einem Kleinflugzeug unterwegs, das von ihrem Ehemann gesteuert wurde. Die Künstlerin nutzt solche Flüge regelmäßig, um Landschaften aus der Vogelperspektive zu fotografieren und Inspiration für ihre Arbeiten zu sammeln. Für die Aufnahmen verwendete sie ein iPhone 17 Pro, das sie erst etwa einen Monat zuvor gekauft hatte. Es sollte sowohl ihr altes Handy als auch eine zunehmend unzuverlässige Digitalkamera ersetzen. Einen speziellen Kameragriff hatte sie bereits bestellt, der zum Zeitpunkt des Flugs jedoch noch nicht geliefert worden war.
Luftstrom reißt das Smartphone aus der Hand
Der Vorfall ereignete sich nach etwa 30 Minuten Flugzeit. Das Paar kreiste über Windrädern in einer Höhe von ungefähr 1.100 Metern und mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Kilometern pro Stunde. Als Cline ihr iPhone für ein Foto kurz aus dem geöffneten Fenster hielt, erfasste der Luftstrom das Gerät. Das Smartphone wurde aus seiner Hülle gerissen und verschwand innerhalb weniger Sekunden über den Feldern. Aus der Luft konnten die beiden den Aufschlagpunkt nicht ausmachen.
Ortungsdienst führt zum Fundort
Ganz verloren war das Gerät allerdings nicht. Über Apples Ortungsdienst „Wo ist?“ ließ sich der Standort weiterhin bestimmen. Nach der Landung fuhren Cline und ihr Mann mit dem Auto in das angezeigte Gebiet. Dort suchten sie in einem Rapsfeld nach dem Smartphone. Zwischen den Pflanzen war das Gerät zunächst kaum zu erkennen. Schließlich entdeckte die Künstlerin das iPhone mit dem Display nach oben auf dem Boden liegend.
Warum das iPhone den Sturz überstand
Zu ihrer Überraschung zeigte das Smartphone offenbar keine sichtbaren Schäden und ließ sich weiterhin normal verwenden. Dass das Gerät den Absturz überstand, dürfte jedoch nicht allein an seiner Bauweise gelegen haben. Wahrscheinlich spielte der Aufprallort eine entscheidende Rolle. Statt auf Asphalt oder steinigen Untergrund fiel das iPhone in ein dicht bewachsenes Feld. Die Pflanzen sowie der weiche Boden könnten einen erheblichen Teil der Aufprallenergie abgefangen haben.
Wie widerstandsfähig moderne Geräte inzwischen sind, zeigen auch aktuelle Tests. Ein Sturz aus mehr als einem Kilometer Höhe ohne erkennbare Schäden bleibt dennoch ein äußerst ungewöhnlicher Ausnahmefall.



