Ninja Crispi im Test: Mini-Heißluftfritteuse für knusprige Pommes
Ninja Crispi Test: Mini-Airfryer für knusprige Pommes

Die kompakte Ninja Crispi Heißluftfritteuse ist der Gegenentwurf zu großen Airfryern, die viel Platz in der Küche einnehmen. IMTEST, das Test- und Verbraucherportal der FUNKE Mediengruppe, hat das Mini-Modell geprüft und kommt zu einem gemischten Ergebnis. Besonders bei Pommes und Chicken-Nuggets punktet der kleine Airfryer, während Gemüse und Pizzen nur durchschnittlich abschneiden. Die Gesamtnote liegt bei 2,64.

Handhabung: Ungewohnt, aber einfach

Bei der Ninja Crispi findet die Zubereitung in Glasschalen statt, auf die ein PowerPod mit Heizelement und Ventilator aufgesetzt wird. Der PowerPod hat Standbeine, die sich nicht erhitzen, und die Tragegriffe der Glasschalen bleiben kühl. Allerdings erhitzt sich die Glasschale selbst, anders als bei klassischen Airfryern, sodass Vorsicht geboten ist. Das Bedienfeld ist minimalistisch: Über eine Start-Taste wird das Gerät in Gang gesetzt, die Mode-Taste bietet vier Programme: Heißluftfrittieren, Warmhalten, Braten und wieder knusprig machen. Die Garzeit lässt sich bis zu 60 Minuten einstellen, eine Temperaturregulierung ist jedoch nicht möglich.

Zubereitung: Knusprige Pommes, saftige Nuggets

Die Pommes werden im Test knusprig und gleichmäßig gebräunt, Note 2,12. Chicken-Nuggets überzeugen mit saftiger Konsistenz und knuspriger Panade, Note 1,97. Mini-Pizzen sind gut durchgebacken, aber der Käse wirkt etwas dunkel, Note 2,37. Paprikastreifen haben verbrannte Spitzen und sind in der Mitte noch leicht roh, Note 2,47. Die Bratfunktion für ein Rumpsteak liefert ein durchgegartes, aber nicht knuspriges Ergebnis.

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Praktisches Tragesystem und Stromverbrauch

Die Ninja Crispi ermöglicht das Zubereiten, Aufbewahren und Transportieren in denselben Glasschalen, was den Reinigungsaufwand reduziert. Allerdings sind die Henkel klobig, und der PowerPod ist für den Transport im Alltag zu schwer. Das Gerät verbraucht mit 1.683 Watt etwas mehr Strom als andere Airfryer und ist mit 57 Dezibel vergleichsweise laut. Die Reinigung ist dank spülmaschinenfester Teile einfach.

Fazit

Die Ninja Crispi überzeugt bei Pommes und Chicken-Nuggets, hat aber Schwächen bei Gemüse und Pizzen. Das Tragesystem ist praktisch, aber der PowerPod ist schwer. Stromverbrauch und Lautstärke sind erhöht. Insgesamt eine solide, aber nicht herausragende Heißluftfritteuse für Einsteiger.

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