Im aktuellen ntv Produkt-Check wurden sechs Schwimmbrillen zwischen drei und 22 Euro getestet. Das Ergebnis: Nur eine Brille kann auf ganzer Linie überzeugen. Die Zionor G1 Schwimmbrille für rund 22 Euro sichert sich den Testsieg, während die Beeway Schwimmbrille für etwa neun Euro als Preis-Leistungs-Sieger hervorgeht.
Testsieger: Zionor G1 Schwimmbrille
Die Zionor G1 wird in einer praktischen Stoffhülle geliefert und sitzt sehr bequem. Die Größe lässt sich unkompliziert über beidseitige Gummibänder und haptisch gut erkennbare Knöpfe verstellen – auch im Wasser. Die abgedunkelten Gläser schützen vor Sonnenblendung. Sowohl unter als auch über Wasser ist die Sicht scharf, klar und unverzerrt. Über Wasser perlt Wasser von den Gläsern ab, sodass keine Tropfen stören.
Preis-Leistungs-Sieger: Beeway Schwimmbrille
Die Beeway Schwimmbrille kommt mit einer stabilen Kunststoff-Hülle und integrierten Ohrstöpseln, die sich bei Wind als praktisch erweisen. Die Stöpsel sind an der Brille befestigt und gehen nicht verloren. Zudem werden eine Nasenklammer, zwei weitere Ohrstöpsel und zwei Wechsel-Nasenstege mitgeliefert. Die Brille ist leicht abgedunkelt und verspiegelt, sitzt bequem und lässt sich über Knöpfe hinten am Kopf verstellen. Allerdings ist die Sicht unter Wasser verschwommen, sodass Angaben auf einer Fitnessuhr während des Schwimmens nicht gut erkennbar sind.
Nabaiji Schwimmbrille für knapp drei Euro
Die günstige Schwimmbrille von Nabaiji für rund drei Euro wirkt günstig verarbeitet und sitzt unbequem. Die Gläser und Dichtungen sind klein, der Gummi liegt unangenehm auf der Haut. Die Anpassung der Weite ist kompliziert und erfordert häufiges Ab- und Aufsetzen. Die Gläser sind nicht abgedunkelt, die Sicht unter Wasser ist scharf, aber verzerrt. Bereits nach wenigen Metern beschlägt ein Glas.
Arena The One Schwimmbrille
Die Arena The One für rund 16 Euro wird ohne Hülle geliefert. Sie sitzt leicht, aber der Nasensteg drückt spürbar. Die Größenverstellung über Knöpfe funktioniert im Test schwerfällig und führt zu einer Öffnung, durch die Wasser eindringen kann. Die Sicht ist sowohl über als auch unter Wasser verzerrt.
Zerhunt Schwimmbrille
Die Zerhunt Schwimmbrille für etwa zehn Euro ist optisch ähnlich wie die Beeway, hat aber stärker abgedunkelte Gläser. Sie wird mit Kunststoff-Hülle, Nasenklemme und Ohrstöpseln geliefert, die jedoch nicht an der Brille befestigt sind. Die Größenverstellung ist schwieriger und gelingt nur ohne Brille. Die Sicht ist über Wasser klar, unter Wasser verschwommen. Bereits nach einem Schwimmbadbesuch zeigen sich Kratzer auf den Gläsern.
Speedo Biofuse 2.0 Schwimmbrille
Die Speedo Biofuse 2.0 für rund 18 Euro riecht zunächst stark, der Geruch verfliegt aber. Sie wird ohne Hülle geliefert. Der Sitz ist härter, die Dichtungen fühlen sich klebrig an. Die Gläser sind abgedunkelt. Die Sicht ist über und unter Wasser scharf, aber verzerrt. Ein deutliches Manko: Bereits nach einer Bahn läuft Wasser in die Brille.
Wichtige Tipps zur Auswahl
Die Passform einer Schwimmbrille ist individuell und hängt von der Kopfform ab. Ein einfacher Test: Die Brille ohne Kopfband auf die Augenpartie setzen und leicht andrücken. Hält sie durch Unterdruck einige Sekunden, passt sie. Löst sie sich sofort, ist sie zu groß oder unpassend. Die Brille sollte weder drücken noch zu locker sein.



