Wer ein neues Smartphone kaufen möchte, sollte nicht unbedingt gleich zum Marktstart zugreifen. Eine aktuelle Preisanalyse der Stiftung Warentest (Ausgabe 8/26) zeigt, dass Verbraucher je nach Hersteller bis zu 40 Prozent des Kaufpreises sparen können. Bei Spitzengeräten sind das mehrere Hundert Euro.
Sommerzeit ist Schnäppchenzeit
Besonders günstig sind Smartphones im Juli und August. Wer jedoch zu lange zögert, riskiert, das Wunschmodell nicht mehr in der gewünschten Farbe oder Ausstattung zu bekommen. Sind bestimmte Varianten knapp, können die Preise wieder steigen. Wer bei Farbe und Ausstattung flexibel ist, findet häufig Angebote, die die durchschnittlichen Tiefpreise der Analyse noch unterbieten.
Kaum Leistungssprünge zwischen den Generationen
Richtig sparen kann, wer nicht zwingend auf das neueste Modell schielt. Echte Leistungssprünge von einer Smartphone-Generation zur nächsten sind der Analyse zufolge schon länger selten. Vorgängermodelle stünden ihren Nachfolgern häufig in kaum etwas nach – manchmal seien sie sogar besser.
Die Preisanalyse nach Herstellern
Apple
Neue iPhones bringt Apple meist Ende September auf den Markt. Die Geräte bleiben der Analyse zufolge in den ersten 90 Tagen nach Marktstart auf der Höhe der Einführungspreise. Erst ab April werden sie im Schnitt rund 10 Prozent günstiger. Wer länger wartet, spart kaum mehr. Faustregel: Ein iPhone, das unter 90 Prozent der UVP angeboten wird, ist grundsätzlich ein guter Deal.
Samsung
Neue Samsung-Smartphones kommen von Ende Januar bis Mitte März auf den Markt. Von da an sinkt der Durchschnittspreis relativ rasch und erreicht im Juli etwa 75 Prozent des Ausgangspreises. Mit dem Kauf eines neuen Galaxy-Phones sollte man also möglichst bis zum Sommer warten, raten die Warentester.
Die Preise für Googles Pixel-Smartphones fallen nach ihrem Marktstart Ende August kontinuierlich. Ein Jahr nach Marktstart liegen die Preise den Angaben zufolge bei etwa 70 Prozent der UVP.
Xiaomi
Xiaomis Smartphones der T-Reihe sind im Herbst am günstigsten. Etwa ein Jahr nach Marktstart können sie mehr als 40 Prozent unter der UVP liegen.



