Die Wagniskapitalinvestorin Judith Dada wird Co-Chefin bei Langdock. Zusammen mit dem bisherigen CEO und Mitgründer Lennard Schmidt soll sie ab September eines von Deutschlands am schnellsten wachsenden Start-ups für Künstliche Intelligenz (KI) führen. Wie das Handelsblatt exklusiv erfuhr, informierten Schmidt und Dada die Langdock-Mitarbeiter am Mittwoch über die Entscheidung.
Von der Investorin zur Co-CEO
Dada kennt Langdock gut. Sie war eine der ersten Investorinnen und hat vor zwei Jahren die bisher einzige Finanzierungsrunde für das Start-up geleitet. Heute sagt sie dem Handelsblatt: „Ich glaube, dass Langdock die größte KI-Firma in Europa wird.“ Die Plattform sei in Unternehmen unterschiedlichster Größe „das Fenster“ für die KI-Nutzung und damit „die entscheidendste Firma in einer entscheidenden Zeit“. Die Rolle als Co-CEO biete ihr die Chance, die wirtschaftliche Entwicklung Europas mitzugestalten.
Langdock als zentraler KI-Zugang
Tatsächlich ist Langdock für immer mehr Unternehmen der zentrale Zugang zu unterschiedlichen KI-Modellen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich mit einem Firmenaccount einloggen und etwa für Schreib- und Codingaufgaben Modelle von Firmen wie Anthropic, OpenAI und Mistral auswählen oder Bilder mit den Modellen von Google und Black Forest Labs erstellen.
Dada war bislang General Partner bei Visionaries, einem bekannten Wagniskapitalfonds. Mit ihrem Wechsel in die operative Führung von Langdock verlässt sie die Investorenseite und wird Teil des Managements. Das Start-up mit Sitz in Berlin zählt zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz in Deutschland.



