Die Universität Greifswald und die Universitätsmedizin Greifswald haben ihre Kräfte im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) gebündelt. Am Montag wurde das neue fächerübergreifende Center for Data and AI Research (CEDAR) eröffnet. Ziel ist es, die KI-Forschung zu stärken und zu koordinieren.
Neue Professur und einzigartiger Bachelorstudiengang
Parallel zum Zentrum erweitert die Universität ihr Lehrangebot. Eine neue Professur und ein in Deutschland bislang einmaliger KI-Bachelorstudiengang werden eingeführt. Der Studiengang fokussiert auf gesellschaftliche, ethische und kulturelle Fragen der Künstlichen Intelligenz.
„Künstliche Intelligenz ist eine der prägenden Schlüsseltechnologien unserer Zeit“, betonte Rektorin Katharina Riedel. Es gehe nicht nur um technologische Innovation, sondern auch um eine verantwortungsvolle Gestaltung von KI. Sie müsse dem Menschen dienen.
Aufgaben des Zentrums
Das CEDAR soll laut Universität die Forschung koordinieren, den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern, den Austausch zwischen den Disziplinen unterstützen und bei der Einwerbung von Drittmitteln helfen.
KI-Projekte der Unimedizin
Die Universitätsmedizin Greifswald realisiert bereits mehrere KI-Projekte. Ein Projekt nutzt Netzhautaufnahmen, um Hinweise auf Krankheiten und gesundheitliche Risiken zu liefern. Ein weiteres, an dem auch die Universitätsmedizin Rostock beteiligt ist, zielt auf eine bessere Früherkennung von Sepsis ab.



