Die britische BT Group und der US-Konzern Verizon bündeln ihr internationales Firmenkundengeschäft in einem neuen Gemeinschaftsunternehmen. Wie die beiden Unternehmen am Montag mitteilten, soll die Gesellschaft das Geschäft mit multinationalen Konzernen zusammenfassen. Der Jahresumsatz des Joint Ventures beläuft sich auf vier Milliarden Dollar.
BT erhält Ausgleichszahlung von Verizon
An dem geplanten Joint Venture halten BT und Verizon jeweils 50 Prozent der Anteile. Im Gegenzug erhält BT eine Ausgleichszahlung von 625 Millionen Dollar von seinem US-Partner. BT-Chefin Allison Kirkby erklärte, das Geld solle unter anderem zum Schuldenabbau verwendet werden. „Das Joint Venture mit Verizon könnte der Beginn einer weitergehenden Konsolidierung sein“, sagte Kirkby und stellte die Aufnahme weiterer Partner in Aussicht.
Strategische Neuausrichtung beider Konzerne
Die Transaktion ist Teil der BT-Strategie, sich verstärkt auf den britischen Heimatmarkt zu konzentrieren. Auch Verizon befindet sich in einem Konzernumbau. Firmenchef Dan Schulman will unter anderem die Kosten senken. Die Zusammenlegung des internationalen Firmenkundengeschäfts ermöglicht beiden Unternehmen, Synergien zu heben und ihre Marktposition zu stärken.



