Feuerwehr rettet Eisbären im Karlsruher Zoo nach Wasserverlust im Tauchbecken
Feuerwehr rettet Eisbären im Karlsruher Zoo

Großeinsatz im Zoologischen Stadtgarten: Eisbären in Notlage

Ein außergewöhnlicher Notruf erreichte am Donnerstagmorgen die Feuerwehr in Karlsruhe. Im dortigen Zoologischen Stadtgarten waren zwei Eisbären in ernster Gefahr. Die Eisbärin Nuka und ihr einjähriger Sohn Mika konnten ihr Tauchbecken nicht mehr verlassen, nachdem der Wasserspiegel über Nacht um mehr als zwei Meter abgesunken war.

Plötzlicher Wasserverlust im Gehege

Laut Zoosprecher Timo Deible war die Ursache für den rapiden Wasserverlust zunächst unklar. „Der Wasserpegel sank über Nacht plötzlich um mehr als zwei Meter ab“, erklärte Deible. Die Tiere befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Becken, das sie auch nachts regelmäßig nutzen. Der Beckenrand wurde für die Eisbären unerreichbar, was eine sofortige Rettungsaktion erforderlich machte.

Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz

Die alarmierte Feuerwehr rückte mit einem beeindruckenden Aufgebot an: Insgesamt 31 Einsatzkräfte und sieben Fahrzeuge waren vor Ort. Mit starken Pumpen und sieben Schläuchen leiteten die Retter Wasser aus dem nahegelegenen Schwanensee in das leere Tauchbecken. Steffen Karcher, stellvertretender Zoodirektor, berichtete: „Die Feuerwehr konnte den Wasserstand innerhalb einer halben Stunde so anheben, dass die Tiere selbstständig den Wasserbereich verlassen konnten.“

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Unbeeindruckte Eisbären beobachten Rettungsaktion

Die beiden Eisbären zeigten sich von dem gesamten Spektakel unbeeindruckt. „Wenige Minuten, nachdem die Tiere aus dem Becken gekommen waren, standen sie bereits wieder am Rand des Wasserbeckens und beobachteten das restliche Befüllen“, so Karcher weiter. Nach der erfolgreichen Rettung konnten Nuka und Mika ihre gesamte Anlage wieder uneingeschränkt nutzen.

Ursachenforschung und Dank an Einsatzkräfte

Der Zoo Karlsruhe betonte, dass für die Eisbären keine akute Gefahr bestanden habe. Warum der Wasserspiegel in der Nacht so dramatisch sank, ist jedoch noch ungeklärt. Die Wassertechnik der Anlage wird nun intensiv überprüft. Aktuell sei kein weiterer Wasserverlust feststellbar. Der Zoo bedankte sich ausdrücklich bei allen Feuerwehrkräften für ihren schnellen und professionellen Einsatz.

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