Ab diesem Freitag (31. Juli) kehrt am Frankfurter Mainufer wieder ausgelassene Volksfeststimmung ein. Das Mainfest, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen, bietet bis Montag ein abwechslungsreiches Programm aus Fahrgeschäften, kulturellen Darbietungen und regionalen Spezialitäten.
Eröffnung mit traditionellem Brauch
Die offizielle Eröffnung ist für Freitagabend um 18.00 Uhr auf dem Römerberg geplant. Stadträtin Elke Voitl (Grüne) wird nach altem Brauch den Weinbrunnen anzapfen und den Ochsen am Spieß anschneiden. Bereits ab 12.00 Uhr mittags sind die Stände und Attraktionen für Besucher geöffnet.
Attraktionen und Programm
Mehr als 100 Stände und Fahrgeschäfte sind nach Angaben der Veranstalter entlang des Mainkais, am Fahrtor und auf dem Römerberg aufgebaut. Zu den Highlights zählen ein Riesenrad, ein Auto-Scooter und eine Kinder-Achterbahn. Auf dem Römerberg sorgt eine Bühne an allen Festtagen für Unterhaltung.
Fischerstechen und Feuerwerk
Ein besonders traditionelles Ereignis ist das Fischerstechen am Sonntagmittag um 12.00 Uhr. Teilnehmer in historischen Kostümen versuchen auf Booten mit langen Stangen, sich gegenseitig ins Wasser zu stoßen. Den Abschluss des Festes bildet am Montagabend ein großes Feuerwerk, das um 22.00 Uhr beginnt. Die Stadt Frankfurt empfiehlt den Bereich zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke als besonders gute Aussichtspunkte.
Öffnungszeiten
Geöffnet hat das Mainfest am Freitag und Samstag von 12.00 Uhr mittags bis 1.00 Uhr nachts, am Sonntag und Montag von 12.00 bis 24.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Historischer Ursprung
Die Tradition des Mainfests reicht bis ins Jahr 1340 zurück. Als Ursprung gilt die Weihe der Dreikönigskirche am 23. Juli jenes Jahres. Damit ist das Fest eines der ältesten Volksfeste Deutschlands.



