Die ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine feste Größe im deutschen Fernsehen. Moderator Horst Lichter präsentiert regelmäßig skurrile, faszinierende und manchmal fragwürdige Raritäten. In der Ausgabe vom Donnerstag, dem 11. Juni 2026, gab es erneut denkwürdige Fundstücke mit spannenden Geschichten. Ein besonderes Highlight war ein Fund aus einer Garage, der selbst die Experten überraschte.
Das Highlight der Folge: Eine historische Graviermaschine
Ramona und Micha aus dem Havelland brachten eine alte Gravier- und Punktiermaschine mit in die Sendung. Das ungewöhnliche Gerät namens „Matador“ hatten sie erhalten, nachdem sie einem Freund beim Ausräumen seiner Garage geholfen hatten. Zunächst wussten sie nicht, was sie mit dem kuriosen Apparat anfangen sollten, und hofften auf Aufklärung durch die Experten.
Bei der Expertise stellte sich heraus: Die Maschine ist weit mehr als alter Schrott. Der mechanische Gravierapparat stammt aus der Zeit um 1910 und arbeitet mit einem raffinierten Feder- und Räderwerk. Damit lassen sich Buchstaben und Zeichen in Oberflächen einarbeiten. Besonders erfreulich: Der „Matador“ funktioniert noch immer einwandfrei. Sogar der Originalkarton ist erhalten geblieben, und der Zustand wird als außergewöhnlich gut beschrieben.
Bieterwettstreit im Händlerraum
Während Verkäuferin Ramona auf rund 80 Euro hoffte, stufte der Experte das Stück als seltene Rarität ein. Seine Schätzung lag bei 100 bis 150 Euro. Doch im Händlerraum spielte die Maschine ihre Trümpfe erst richtig aus. Kaum stand der „Matador“ auf dem Tisch, entbrannte ein lebhafter Bieterwettstreit. Die Händler waren fasziniert von dem skurrilen, aber gleichzeitig praktischen Gerät. Schnell schraubten sich die Gebote immer weiter nach oben.
Aus den ursprünglich erhofften 80 Euro wurde schließlich fast das Fünffache: Die historische Graviermaschine wechselte für 380 Euro den Besitzer. Die Freude bei Ramona und Micha war riesig.
Weitere Raritäten vom 11. Juni 2026
Neben dem Garagenfund gab es in der heutigen Sendung weitere bemerkenswerte Stücke. Hier eine Übersicht der Raritäten und die Einschätzungen des Expertenteams:
- Champagner-Rüttelbrett von Veuve Clicquot: Ein großes Rüttelbrett aus massiver Eiche für bis zu 120 Champagnerflaschen. Das Dekostück aus den 1960er-Jahren trägt den Brandstempel des berühmten Champagnerhauses Veuve Clicquot und befindet sich in gutem Zustand. Expertenschätzung: 300 bis 400 Euro.
- Rückenakt-Gemälde von Max Benirschke (1908): Ein Ölgemälde mit weiblichem Rückenakt vor grünlichem Hintergrund. Das signierte Werk stammt von dem selten am Kunstmarkt vertretenen Künstler Max Benirschke. Expertenschätzung: 1200 bis 1800 Euro.
- Goldbrosche „Blumenbouquet“ mit Farbsteinen: Eine Brosche aus 585er Gelb- und Weißgold in Form eines Blumenstraußes. Verziert ist das Schmuckstück aus den 1960er-Jahren mit Saphiren, Rubinen, Smaragden und kleinen Diamanten. Expertenschätzung: 800 bis 850 Euro.
- Schlangen-Skulptur von Katharina Fritsch: Eine schwarze Kunststoff-Skulptur in Form einer Schlange. Die limitierte Edition der international renommierten Künstlerin Katharina Fritsch wird von einem Echtheitszertifikat begleitet und gilt als ikonisches Motiv ihres Werks. Expertenschätzung: 800 bis 1.200 Euro.
Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.



