Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bringt eine neue Quizshow ins Programm: „Das Fifty-Fifty-Quiz“. Moderator ist der bekannte „heute-show“-Reporter und Polit-Interviewer Fabian Köster. Der 39-Jährige, ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis und dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis, führt die Zuschauer durch ein interaktives Format, bei dem Prominente per Swipe-Geste über richtige oder falsche Antworten entscheiden.
Die Sendung wird zunächst fünf Folgen umfassen, jeweils sonntags um 22.45 Uhr im NDR-Fernsehen sowie in der ARD-Mediathek abrufbar. Köster selbst sagte zu seiner neuen Aufgabe: „Fragen stelle ich ja schon lange – aber endlich bekomme ich auch mal Antworten!“ Mit augenzwinkerndem Humor ergänzt er: „In der ersten Folge begrüße ich zum Beispiel meinen Chef Oliver Welke von der ‚heute-show‘… oh.“
„Swiper“ als Herzstück: Wie Tinder, aber mit weniger Enttäuschungen
Das Konzept von „Das Fifty-Fifty-Quiz“ basiert auf einem sogenannten „Swiper“, einem Gerät, das den Teams die Fragen präsentiert. Die Kandidaten müssen nach links oder rechts wischen, um ihre Antwort zu platzieren – stets nach dem Entweder-oder-Prinzip. Köster beschreibt das Prinzip: „Es ist quasi wie Tinder, nur mit weniger Enttäuschungen.“ Jede Folge dauert rund 45 Minuten. Am Ende erreicht ein Promi-Team das Finale, wo es erneut swipen muss, um das erspielte Geld für einen guten Zweck zu gewinnen.
Die erste Ausgabe wird sogar zum „heute-show“-Spezial: Oliver Welke tritt mit seinem Kollegen Lutz van der Horst gegen die Comedians Hans-Joachim Heist und Valerie Niehaus sowie Katjana Gerz und Alexander Schubert an. Köster zeigt sich begeistert von der Gästeliste: „In der ersten Staffel haben wir bereits tolle Gäste – angefangen von meinen ‚heute-Show‘-Kollegen bis hin zu Quizgott Johannes B Kerner – da war ich schon mal beruhigt: Wenn du einen Aussetzer hast, moderiert der einfach weiter.“
Wunschgast: Friedrich Merz – „Vielleicht antwortet er mir dann mal“
Neben den bereits bekannten Gästen hat Köster auch einen prominenten Wunschkandidaten für künftige Folgen: Friedrich Merz, den Vorsitzenden der CDU. „Perspektivisch wünsche ich mir auch hier natürlich Friedrich Merz als Gast – vielleicht antwortet er mir dann mal“, scherzt der Moderator. Die Anspielung bezieht sich auf seine bekannten, oft unangenehmen Fragen an Politiker in der „heute-show“. Die Show bietet eine Bühne für prominente Teilnehmer aus Comedy, Unterhaltung und Politik.
Das Format reiht sich ein in die wachsende Zahl von Quizshows im deutschen Fernsehen, setzt aber auf eine interaktive und digitale Komponente, die das Publikum ansprechen soll. Die Kombination aus Prominenten, sozialem Engagement und einem modernen Spielprinzip könnte dem NDR neue Zuschauer bescheren. Die Ausstrahlung erfolgt zunächst im Spätprogramm, was auf eine Zielgruppe abzielt, die auch nach 22 Uhr noch Unterhaltung sucht.
Fabian Köster, der durch seine Arbeit für die „heute-show“ und seine politischen Interviews bekannt wurde, zeigt sich entspannt: „Ich freue mich auf ganz neue Erfahrungen und Gesichter.“ Mit seiner lockeren Art und dem skurrilen Humor verspricht die Sendung eine Mischung aus Wissen, Glück und Comedy. Die ersten Folgen werden mit Spannung erwartet.



