Das Brücke-Museum in Berlin lädt zu einer besonderen Ausstellung ein, die sowohl im Museumshaus als auch im angrenzenden Grunewald stattfindet. Unter dem Motto „Draußen“ präsentiert die Schau Werke der expressionistischen Künstlergruppe „Brücke“, die deren Sehnsucht nach einem Leben in und mit der Natur widerspiegeln.
Ausstellung im Hochsommer
Passend zum Berliner Hochsommer zeigt das Museum eine ungewöhnliche Ausstellung, die die Naturverbundenheit der Künstler betont. Die „Brücke“-Künstler, die um 1900 nach einem Leben in der Natur strebten, entdeckten später die Großstadt Berlin für sich. Doch zuvor waren sie mit Begeisterung im Freien tätig – ob an den Moritzburger Teichen oder an der Ostsee. Für sie waren Leben und Kunst eine Einheit, Baden und Malen gleichrangige Tätigkeiten.
Kunst im Unterholz
Die Ausstellung erstreckt sich sowohl im Museum als auch im umliegenden Wald. Im Unterholz des Grunewalds werden Kunstwerke platziert, die die Besucher auf einem Rundgang entdecken können. Diese ungewöhnliche Präsentation lädt dazu ein, die Natur und die Kunst gleichzeitig zu erleben. Das Museum selbst zeigt ebenfalls eine Auswahl an Werken, die die Themen Natur und Freiheit aufgreifen.
Einheit von Leben und Kunst
Die Künstler der „Brücke“ suchten die Einheit von Leben und Kunst. Sie malten nicht nur die Natur, sondern lebten in ihr. Die Ausstellung „Draußen“ greift dieses Konzept auf und ermöglicht den Besuchern, die Kunst in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. So wird die Grenze zwischen Innen und Außen, zwischen Museum und Natur, aufgehoben.
Die Ausstellung ist bis zum Ende des Sommers zu sehen. Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden Sie auf der Website des Brücke-Museums.



