In seiner Kolumne beschäftigt sich Ullrich Fichtner mit dem Buch „Luft“ von Jens Soentgen. Das Werk helfe zu verstehen, warum die Coronadebatte so schieflief – und dass Forschung besser übersetzt werden müsse.
Das Buch „Luft“ als Schlüssel zur Coronadebatte
Laut Fichtner offenbart Soentgens Buch die „Geheimnisse der Luft“ und zeigt, wie mangelndes Verständnis für atmosphärische Prozesse zu Fehlentscheidungen in der Pandemie führte. Die Luft sei mehr als nur ein chemisches Gemisch; sie sei ein komplexes System, das unser Leben grundlegend beeinflusse.
Forschung besser übersetzen
Fichtner argumentiert, dass die Wissenschaftskommunikation versagt habe. Statt klarer Erklärungen hätten viele Menschen das Gefühl gehabt, „vergiftet“ zu werden – eine Metapher für die Verunsicherung durch widersprüchliche Aussagen. Soentgens Buch biete hier Abhilfe, indem es die physikalischen und chemischen Grundlagen allgemeinverständlich darstelle.
Die Kolumne erscheint im SPIEGEL und ist nur für Abonnenten zugänglich. Fichtner, langjähriger Autor des Magazins, plädiert für eine neue Art der Wissenschaftsvermittlung, die auf Vertrauen und Transparenz setzt.



