Gisela Neuenhahn hat zwei künstlerische Leben geführt: 30 Jahre lang war sie Erste Violinistin und spielte mit Stars wie Montserrat Caballé. Mit 57 Jahren erfüllte sie sich dann ihren Traum von der Malerei. Aktuell sind ihre Gemälde im Kunst-Café Bohneville in Potsdam zu sehen.
Ein Lebenseinbruch öffnet neue Wege
Der Wendepunkt kam im Jahr 2000, als die Brandenburgische Philharmonie aufgelöst wurde. Neuenhahn stand plötzlich ohne Engagement da. Diese Zäsur nutzte sie, um sich ihrer großen Leidenschaft, der bildenden Kunst, zu widmen. „Es war ein Schock, aber auch eine Befreiung“, sagt sie rückblickend.
Von der Bühne zur Leinwand
In ihrer neuen Karriere als Malerin hat Neuenhahn einen ganz eigenen Stil entwickelt. Ihre Werke sind farbenfroh und voller Bewegung – vielleicht ein Echo ihrer musikalischen Vergangenheit. Die Ausstellung im Bohneville zeigt eine Auswahl ihrer neuesten Arbeiten, die von Landschaften bis zu abstrakten Kompositionen reichen.
Ein Leben für die Kunst
Neuenhahn betont, dass Musik und Malerei für sie eng verwandt sind: „Beide brauchen Rhythmus, Dynamik und Emotion.“ Die Ausstellung läuft noch bis Ende des Monats. Der Eintritt ist frei.



