Musiker-Biopics: Von Michael Jackson bis Amy Winehouse – Die besten Filme über Popstars
Musiker-Biopics: Von Michael Jackson bis Amy Winehouse – Die besten Filme über Popstars

Die besten Geschichten schreibt angeblich das Leben. Das Leben von Popstars scheint besonders ergiebig. Biografien von Musikerinnen und Musikern sind Heldenreisen, aber oft auch Tragödien. Ideal für Filme. Jetzt läuft Antoine Fuquas vieldiskutiertes Biopic „Michael“ im Kino mit Michael Jacksons Neffe Jaafar in der Hauptrolle. Es geht um das Leben des „King of Pop“ als misshandeltes Wunderkind und aufstrebender Superstar. Kritik wurde laut, dass der Film ein Märchen sei und dort abblende, wo die Geschichte eigentlich in den Abgrund schauen müsste.

Andere Biopics der vergangenen Jahre wurden teils positiver aufgenommen. „Ray“ (2004) ist eine der vielleicht besten Musikerbiografien. Jamie Foxx gewann für seine Darstellung von Ray Charles den Hauptdarsteller-Oscar 2005. Der Film erzählt von seiner Kindheit, der Erblindung und dem Beginn der musikalischen Laufbahn Ende der 40er. „Ray“ zeigt Aufstieg, Privatleben und auch die Heroinsucht. Der Film endet kurz nach einer Entziehungskur Ende der 70er.

„Walk the Line“ (2005) setzte Johnny Cash ein filmisches Denkmal. Joaquin Phoenix spielt den Star überragend. Thematisiert werden Cashs Alkohol- und Drogenprobleme, aber auch das letztlich erfolgreiche Werben um seine große Liebe June. Reese Witherspoon gewann 2006 für ihre Darstellung einen Oscar als beste Hauptdarstellerin. „Bohemian Rhapsody“ (2018) zeigt die Geschichte von Freddie Mercury von der Gründung der Band Queen bis zum Auftritt bei Live Aid. Rami Malek gewann einen Oscar für die Hauptrolle. Etwas verdruckst ist der Film bei den schwulen Aspekten von Mercurys Leben.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

„Rocketman“ (2019) fragt, wie aus einem komplexbeladenen Jungen ein Rockstar wird. Hauptdarsteller Taron Egerton verschmilzt beeindruckend und rauschhaft mit seiner Rolle. „Elvis“ (2022) gibt in schwindelerregenden Bildern Einblicke in das Leben des King of Rock'n'Roll. Regisseur Baz Luhrmann erzählt die Geschichte aus der Sicht seines Managers, gespielt von Tom Hanks. Austin Butler verkörpert Elvis überzeugend. „Priscilla“ (2023) ist eine gute Ergänzung zu „Elvis“. Sofia Coppola erzählt die Liebesgeschichte der beiden vom Kennenlernen bis zur Trennung – melancholisch und ambivalent.

„Better Man – Die Robbie Williams Story“ (2024) sticht mit einem besonderen Kniff heraus: Der Sänger wird von einem computergenerierten Affen dargestellt. Das klingt kurios, geht aber überraschenderweise auf. „Like A Complete Unknown“ (2025) erzählt von der beginnenden Karriere Bob Dylans in den frühen 60er Jahren. Als 19-Jähriger zieht er nach New York und wird recht rasch zum Superstar der Folk-Szene. Er bringt bahnbrechende Alben heraus, hadert mit seinem plötzlichen Ruhm und betrügt seine Freundin mit Sängerin Joan Baez.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration