Seit Januar dieses Jahres ist der Betrieb im Kino am Treptower Park in der Elsenstraße 115/116 eingestellt. Die Zukunft des Gebäudes mit neun Kinosälen, einem Bürotrakt und viel Freifläche ist ungewiss. Seit einem Jahr gibt es daher die Initiative Traumfabrik Treptow, die Ideen für die Nutzung der leerstehenden Räume entwickelt hat, wie der Tagesspiegel berichtete. Nun hat die Initiative die Petition „Traumfabrik Treptow“ gestartet, um der Forderung nach einer Kultureinrichtung Nachdruck zu verleihen. Zahlreiche Menschen kamen am Dienstag, um zu unterschreiben.
Die Initiative und ihre Ziele
Die Initiative Traumfabrik Treptow setzt sich für eine kulturelle Nutzung des ehemaligen Kinos ein. Geplant sind unter anderem Filmvorführungen, Veranstaltungen und ein Café. Die Petition soll den Bezirk und den Eigentümer dazu bewegen, eine solche Nutzung zu ermöglichen. Bislang hat der Eigentümer jedoch andere Pläne für das Gebäude, was die Zukunft ungewiss macht.
Bisherige Entwicklung
Bereits seit Januar steht das Kino leer. Die Schließung kam für viele überraschend, da das Kino zuvor noch regelmäßig bespielt wurde. Die Initiative hofft nun, mit der Petition genügend Druck aufzubauen, um eine langfristige kulturelle Nutzung zu sichern. Die Unterstützung in der Bevölkerung ist groß, wie die zahlreichen Unterschriften am Dienstag zeigen.
Die nächsten Schritte sind unklar, aber die Initiative bleibt optimistisch. Sie plant weitere Aktionen, um das Anliegen bekannt zu machen. Derweil schaut der Bezirk gespannt auf die Entwicklung, denn ein jahrelanger Leerstand wäre für das Viertel eine große Belastung.



