Das Abschiedskonzert der brasilianisch-amerikanischen Metal-Legende Sepultura im Potsdamer Waschhaus war ein hitziges Finale nach 42 Jahren Bandgeschichte. Der Abend löste bei den Fans Euphorie aus, denn der musikalische Rundumschlag durch die Bandgeschichte überzeugte auf ganzer Linie. Doch es mischte sich auch Wehmut in die Stimmung, wie der Tagesspiegel berichtet.
Ein widerwilliger Nachruf
Wenn dies ein Nachruf sein soll, dann ein widerwilliger. Denn die Band bewies eindrucksvoll, dass sie längst nicht aufs Abstellgleis gehört. Das Konzert war ein Beweis für die anhaltende Energie und Relevanz von Sepultura, die sich nach über vier Jahrzehnten mit einer ausverkauften Show von ihren deutschen Fans verabschiedeten.
Euphorie und Wehmut vereint
Die Setlist las sich wie eine Reise durch die Bandgeschichte: Von frühen Thrash-Metal-Klassikern bis zu späteren Werken war alles dabei. Die Band spielte mit einer Intensität, die die Menge von Beginn an mitriss. „Es war ein emotionaler Abend, der zeigt, wie tief Sepultura in der Metal-Szene verwurzelt ist“, so ein Konzertbesucher. Die Stimmung im Waschhaus war ausgelassen, doch die Erkenntnis, dass dies das letzte Mal sein würde, ließ viele Fans mit gemischten Gefühlen zurück.
Ein würdiger Abschied
Das Konzert endete mit einer Zugabe, die die Band mit einem weiteren Klassiker krönte. Nach 42 Jahren Bandgeschichte verabschiedete sich Sepultura mit einem würdigen Finale, das die Fans noch lange in Erinnerung behalten werden. Die Show im Potsdamer Waschhaus war ein gelungener Abschluss einer Ära, die die Metal-Welt nachhaltig geprägt hat.



