Schwere Erdbeben in Venezuela: Zehntausende Tote befürchtet
Schwere Erdbeben in Venezuela: Zehntausende Tote

Zwei schwere Beben in kurzer Zeit

In Venezuela hat sich eine verheerende Erdbebenserie ereignet. Gleich zweimal kurz hintereinander bebte die Erde in einer Tiefe von 20 Kilometern. Die Katastrophe könnte nach Einschätzung von Experten mehr als zehntausend Todesopfer fordern. Ein Seismologe erklärte, der Verlauf der Beben sei ungewöhnlich und warnte zugleich vor weiteren Nachbeben.

Ungewöhnlicher Verlauf der Erschütterungen

Die beiden Beben traten in rascher Folge auf, was nach Angaben von Fachleuten selten vorkommt. Normalerweise gebe es ein Hauptbeben, gefolgt von schwächeren Nachbeben. Hier jedoch seien zwei starke Erschütterungen nahezu zeitgleich registriert worden. Die genaue Ursache wird derzeit untersucht. Die Beben erreichten eine Stärke, die in der Region seit Jahrzehnten nicht gemessen wurde.

Zahl der Opfer könnte stark steigen

Rettungskräfte arbeiten unter Hochdruck, um Verschüttete zu bergen. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Toten noch deutlich ansteigen könnte. Viele Gebäude seien eingestürzt, darunter auch Krankenhäuser und Schulen. Die Infrastruktur in den betroffenen Gebieten ist schwer beschädigt. Straßen sind blockiert, die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen.

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Warnung vor weiteren Nachbeben

Der Experte warnte eindringlich vor möglichen Nachbeben, die weitere Zerstörung anrichten könnten. Die Bevölkerung solle sich nicht in einsturzgefährdeten Gebäuden aufhalten. Die Erdbebenwarnung bleibt daher zunächst bestehen. Internationale Hilfsorganisationen haben ihre Unterstützung angeboten.

Hintergrund der seismischen Aktivität

Venezuela liegt in einer seismisch aktiven Zone. Die Region wird von mehreren tektonischen Platten beeinflusst. Dennoch seien Beben dieser Stärke selten. Die letzte vergleichbare Katastrophe liegt Jahrzehnte zurück. Die aktuelle Ereignisse könnten langfristige Auswirkungen auf die Region haben.

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