SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt
SPIEGEL+ Paywall: Artikelzugriff eingeschränkt (09.06.2026)

Zugriffsbeschränkung bei SPIEGEL-Artikeln

Der Spiegel hat eine neue Paywall eingeführt, die den Zugriff auf viele Artikel einschränkt. Leser können einen Artikel nur noch bis zu 30 Tage nach Veröffentlichung oder maximal zehn Mal öffnen. Danach wird der Inhalt hinter einer Bezahlschranke verborgen. Diese Regelung betrifft sowohl einzelne Artikel als auch die Nutzung über Links, die per E-Mail oder in sozialen Netzwerken geteilt wurden.

SPIEGEL+ Abo-Modelle

Um weiterhin auf alle Inhalte zugreifen zu können, bietet der Spiegel verschiedene Abo-Modelle an. Für Neukunden gibt es ein Schnupperangebot: Für einen Euro erhalten Leser vier Wochen lang vollen Zugriff. Danach kostet das Abo 5,99 Euro pro Woche. Alternativ können Nutzer ein Jahresabo abschließen, das mit 25 Prozent Rabatt verbunden ist. Hier zahlen sie 4,49 Euro pro Woche für 52 Wochen, danach ebenfalls 5,99 Euro pro Woche.

Das SPIEGEL+ Abo umfasst den freien Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App. Zudem erhalten Abonnenten wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper, Zugriff auf das Digital-Archiv und den S+-Newsletter. Die Abos sind jederzeit kündbar.

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Hintergrund der Paywall

Die Einführung der Paywall ist Teil der Digitalstrategie des Spiegel-Verlags. Durch die Beschränkung des kostenlosen Zugangs sollen mehr Leser dazu bewegt werden, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen. Dies ist ein Trend, den viele Medienhäuser verfolgen, um ihre digitalen Angebote zu finanzieren. Der Spiegel hatte bereits zuvor einige Artikel hinter der Bezahlschranke versteckt, doch nun wird die Regelung verschärft.

Leser, die bereits ein Digital-Abo besitzen, können sich einfach einloggen, um auf die gesperrten Artikel zuzugreifen. Auch Besitzer eines Print-Abos haben die Möglichkeit, einen rabattierten Digitalzugang zu bestellen. Für Nutzer, die über die Apple App Store abonnieren, wird das Abo über den iTunes-Account abgewickelt und verlängert sich automatisch, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.

Die neue Regelung sorgt für gemischte Reaktionen. Während einige Leser die Maßnahme als notwendig erachten, um qualitativ hochwertigen Journalismus zu finanzieren, kritisieren andere die Einschränkung des freien Informationszugangs. Der Spiegel betont jedoch, dass weiterhin viele Artikel kostenlos verfügbar bleiben und die Paywall nur für einen Teil des Angebots gilt.

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