Positive Bilanz nach harten Tagen in Ötztal
Kevin Kraus, Abwehrchef des 1. FC Kaiserslautern, hat nach dem einwöchigen Trainingslager im österreichischen Ötztal eine durchweg positive Zwischenbilanz gezogen. „Die Einheiten waren extrem intensiv, aber genau das haben wir gebraucht. Jeder hat voll mitgezogen, die Stimmung ist hervorragend“, sagte der 30-Jährige am Freitag nach der Rückkehr in die Pfalz. Das Team hatte in der Höhe auf 2.000 Metern vor allem an der körperlichen Verfassung und taktischen Abläufen gearbeitet.
Unter der Leitung von Cheftrainer Dirk Schuster standen täglich zwei Trainingseinheiten auf dem Programm – darunter zahlreiche Sprint- und Zweikampfübungen, die speziell auf die Anforderungen in der 2. Bundesliga ausgerichtet sind. „Wir haben viele Wettkampfsituationen simuliert. Das wird uns in den ersten Spielen der Saison helfen“, ergänzte Kraus, der mit seinen Erfahrungen eine Führungsrolle im Team einnimmt.
Statistische Belege: Weniger Gegentore durch neue Abwehrstruktur?
Die Defensive der Roten Teufel hatte in der Vorsaison durchschnittlich 1,2 Gegentore pro Spiel kassiert – in der Rückrunde steigerte sich der Wert auf 0,9. Im Trainingslager lag der Fokus laut Kraus darauf, diese Tendenz zu festigen. „Wir haben an der Zuordnung und der Kommunikation in der Kette gearbeitet. Wenn wir so weitermachen, können wir die Anzahl der Gegentore noch weiter senken“, erklärte der Innenverteidiger. Insgesamt absolvierte die Mannschaft in Ötztal mehr als 30 Stunden Trainingseinheiten, darunter auch intensive Videoanalysen.
Nach Aussage von Trainer Schuster hat sich besonders die Integration von Neuzugängen wie Torben Rehfeldt und Kevin Ehlers in die Abwehrformation positiv entwickelt. „Die Jungs haben sich schnell eingefügt. Das ist ein gutes Zeichen für die Konkurrenzsituation“, so Schuster. Der Kader umfasst aktuell 24 Feldspieler, von denen 18 vollständig am Trainingslager teilnahmen.
Nächste Schritte: Testspiele gegen Mannheim und Karlsruhe
Nach der Rückkehr steht für den FCK eine Reihe von Testspielen an. Am Samstag trifft die Mannschaft auf den SV Waldhof Mannheim, eine Woche später auf den Karlsruher SC. „Diese Spiele werden uns zeigen, wo wir wirklich stehen“, sagte Kraus abschließend. „Das Trainingslager war nur der erste Schritt. Jetzt müssen wir die positiven Eindrücke in Wettbewerbssituationen bestätigen.“ Die Fans dürfen gespannt sein, ob die Defensive der Pfälzer in der neuen Saison noch stabiler steht.



