Eine neue Dokumentation über die Sportfreunde Stiller zeigt die Band von ihren Anfängen bis zur fastigen Trennung. Der Film „Sportfreunde Stiller – Mit dem Herz in der Hand“ ist ab Donnerstag in der ARD Mediathek verfügbar und basiert auf Archivmaterial, TV-Aufzeichnungen und privaten Momenten.
Die Band, die mit ihrem Song „'54, '74, '90, 2006“ zur Hymne des deutschen „Sommermärchens“ bei der WM 2006 wurde, blickt auf 30 Jahre zurück. Die drei Musiker Peter Burgger, Florian Weber und Rüdiger Linhof aus Germering bei München erinnern sich an ihre Anfänge, darunter eine kritische Rezension ihres ersten Albums als „Gymnasiasten-Rock aus München“.
Die Doku zeigt den kometenhaften Aufstieg der Band, der 2006 mit einem Konzert am Brandenburger Tor gipfelte. Spätere Höhepunkte waren der Auftritt bei „MTV Unplugged“ mit Udo Jürgens und das erfolgreiche Album „New York, Rio, Rosenheim“ von 2013. 2017 legte die Band eine Pause ein, nachdem Sänger Peter Burgger ausgebrannt war.
In der Dokumentation kommen auch Wegbegleiter wie Joko Winterscheidt zu Wort, der als Praktikant über die erste Tour der Band berichtete. Die Bandmitglieder selbst erzählen von ihrer Zeit, darunter die Begegnung im Münchner Club „Atomic“ und die Namensgebung nach ihrem Fußballtrainer Hans Stiller.
Nach der Pause zeigt die Doku die Band im Jahr 2025 bei der Arbeit an neuer Musik und einem geheimen Auftritt auf dem Festival Rock im Park. Die Auszeit scheint neue Kräfte freigesetzt zu haben, und die Band spricht von einem Neuanfang.



