Ein Hauch von Wehmut liegt in der Luft in der Philharmonie. Das liegt an den wunderlichen Musikstücken, die Gastdirigent Franz Welser-Möst mitgebracht hat: ein Programm, so durch und durch wienerisch, dass es auf dreifach verschiedene Art vom Gestern spricht. Man spürt und ahnt: Der Anfang des Endes einer großen Ära naht.
Solistenträume und Altbewährtes
Mit einer kuriosen Wiener Mischung und perfekter Führung gab Franz Welser-Möst sein Gastspiel in Berlin. Die Philharmoniker boten eine meisterhafte Interpretation, die das Publikum in ihren Bann zog.
Ein Blick auf das Programm
Das Konzert vereinte Werke, die typisch für die Wiener Tradition sind. Von klassischen Meisterwerken bis hin zu weniger bekannten Stücken – alles war geprägt von einer tiefen Melancholie und einem Gefühl des Abschieds. Die Zuhörer erlebten eine Reise durch die Musikgeschichte, die sowohl vertraut als auch überraschend wirkte.
Franz Welser-Möst dirigierte mit einer Präzision und Emotionalität, die seinesgleichen sucht. Die Philharmoniker folgten ihm aufmerksam und schufen so einen unvergesslichen Abend. Es war ein Abend, der die Vergangenheit ehrte und gleichzeitig die Gegenwart feierte.



