Taylor Swift Hochzeit: Künstler verkauft Müll vom Madison Square Garden
Swift-Hochzeit: Künstler versilbert Müll aus New York

Der New Yorker Künstler Justin Gignac hat während der Hochzeit von Pop-Superstar Taylor Swift Müll gesammelt und diesen anschließend im Internet verkauft. Die angebotenen Gegenstände umfassten Zigarettenstummel, Flaschenverschlüsse, Strohhalme und einen Kopfhörer – alle am Tag der Hochzeit vor dem Madison Square Garden aufgesammelt, wie auf der Verkaufsseite vermerkt war. Der Preis pro Fundstück betrug 25 Dollar, die Kollektion trug den Titel „Nicht eingeladen“. Inzwischen ist die Aktion komplett ausverkauft: Auf der Webseite heißt es „Sold out“.

Hochzeit im Madison Square Garden

Popstar Taylor Swift und Football-Profi Travis Kelce gaben sich am vergangenen Freitag im New Yorker Madison Square Garden das Jawort. Der Veranstaltungsort, ein Betonklotz mitten in Manhattan, gilt nicht gerade als romantische Hochzeitslocation. Dennoch nutzte Gignac die Gelegenheit, um mit seiner ungewöhnlichen Kunstaktion auf sich aufmerksam zu machen.

Im Interview mit dem kanadischen Radiosender „Kiss 92.5“ erzählte Gignac, dass er im Smoking vor den Absperrungen Müll gesammelt habe. Insgesamt habe er 50 Fundstücke angeboten, die innerhalb von 24 Stunden verkauft gewesen seien. „Ich war um 23 Uhr dort, als die Feier noch lief“, so Gignac. „Wenn ich bis 2 Uhr morgens geblieben wäre, hätte ich vielleicht ein paar Dessertteller ergattern können.“

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Kein Hochzeitsmüll, aber New Yorker Müll

Allerdings handelte es sich nicht um Müll von der Hochzeit selbst, sondern um Abfall, der rund um die Absperrungen lag, die die Hochzeitsfeier vom Rest der Welt trennten. „Es ist also ein kleines Andenken, eine Zeitkapsel von dem Ereignis und dem ganzen Erlebnis“, erklärte der Künstler. Die Aktion zeigt, wie kreativ und skurril Kunstprojekte sein können, die sich um prominente Ereignisse ranken.

Gignac ist kein Unbekannter in der Kunstszene: Bereits früher hat er mit ähnlichen Konzepten Aufmerksamkeit erregt, etwa indem er Müll aus New York in kleinen Würfeln verkaufte. Die Swift-Hochzeit bot ihm eine neue Gelegenheit, sein ungewöhnliches Geschäftsmodell zu erproben – mit Erfolg.

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