Bares für Rares: Tresor erzielt 720 Euro – das Vierfache des Wunschpreises
Bares für Rares: Tresor erzielt 720 Euro – das Vierfache

In der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ sorgte ein massiver Tresor für Aufsehen. Die Schwestern Katharina und Teresa aus Nordrhein-Westfalen präsentierten Horst Lichter einen rund 200 Kilogramm schweren Safe, der jahrzehntelang im Wohnzimmer stand. Das Stück stammte ursprünglich aus einem aufgelösten Spielwarenladen und wurde vom Großvater der Verkäuferinnen übernommen. Später diente es der Großmutter als ungewöhnliches Möbelstück zur Aufbewahrung von Reisepässen.

Experte enthüllt Geschichte des Tresors

Experte Sven Deutschmanek identifizierte den Safe als englische Arbeit der Firma Milner aus der Zeit um 1900. Eine bronzene Plakette mit der Patentnummer 212 und der Aufschrift „Fire Resistant“ wies auf eine feuerhemmende Bauweise hin. Der Tresor verfügt über isolierende Kristalleinsätze, die das Innere bis etwa 100 Grad schützen sollten. Mit drei massiven Schließbolzen und gutem Erhaltungszustand schätzte Deutschmanek den Wert auf 300 bis 400 Euro – deutlich mehr als die erhofften 200 Euro der Verkäuferinnen.

Bietgefecht im Händlerraum

Im Händlerraum entwickelte sich der Safe zum heimlichen Star. Mehrere Händler boten mit, das Startgebot lag bei 400 Euro. Am Ende erhielt Julian Schmitz-Avila den Zuschlag für 720 Euro – fast das Vierfache des Wunschpreises und weit über der oberen Expertise. Die Verkäuferinnen waren sichtlich zufrieden und planten, den Erlös für einen Restaurantbesuch zu nutzen.

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Weitere Raritäten der Sendung

Neben dem Tresor wurden weitere Stücke präsentiert: Ein Collier mit Edelsteinen aus 585er Weißgold, das eine Musikerin aus Trier von ihrer Mutter geerbt hatte, wurde auf 7.000 bis 7.500 Euro geschätzt. Ein postimpressionistisches Ölgemälde vom Lago Maggiore des Malers Carl Paeschke aus dem Jahr 1966 erzielte eine Expertise von 600 bis 800 Euro. Ein Set aus sechs Ziergläsern, um 1910 gefertigt, wurde auf 150 Euro geschätzt, wies aber mehrere Chips und einen geklebten Bruch auf. Eine Porzellanfigur eines Kakadus von Hutschenreuther, entworfen von Fritz Klee, wurde auf 300 bis 380 Euro taxiert.

Ausblick

Ob und zu welchen Preisen die weiteren Stücke verkauft wurden, zeigt die heutige Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.

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