Hardy Krüger Jr. hat nach schweren persönlichen Krisen und einer Alkoholsucht zu neuem Lebensmut gefunden. Der Schauspieler, der 2026 im Dschungelcamp war, stellt sich nun der Show "Die Verräter – Vertraue Niemandem!". Sein Leben war geprägt von Erfolgen, aber auch von tiefen Rückschlägen.
Frühe Jahre und Karrierebeginn
Hardy Krüger Jr. wurde am 9. Mai 1968 in Lugano, Schweiz, geboren. Seine Eltern sind der 2022 verstorbene Schauspieler Hardy Krüger und die Malerin Francesca Marazzi. Kurz nach seiner Geburt zog die Familie nach Tansania, wo er seine ersten Lebensjahre verbrachte. Später kam er mit seiner Mutter nach Deutschland und besuchte eine internationale Schule. Nach dem Abschluss machte er eine Ausbildung zum Koch und zum Barkeeper, entschied sich dann aber für die Schauspielerei.
1989 nahm er Schauspielunterricht in Los Angeles. 1992 bekam er seine erste Rolle in der Serie "Nicht von schlechten Eltern". Der Durchbruch gelang ihm 1994 mit der Hauptrolle in "Gegen den Wind". Es folgten Engagements in "Forsthaus Falkenau", "Asterix & Obelix gegen Caesar" und "Stauffenberg".
Reality-TV und neue Herausforderungen
In den letzten Jahren war Krüger vermehrt in Unterhaltungsshows zu sehen. 2022 nahm er an "Das große Promibacken" und "Let's Dance" teil, wo er mit Profitänzerin Patricija Ionel tanzte. 2026 wagte er sich ins Dschungelcamp, musste aber am Tag 14 die Show verlassen. Nun ist er bei "Die Verräter – Vertraue Niemandem!" dabei, das seit dem 3. August auf RTL+ läuft und ab dem 17. August im Free-TV zu sehen ist.
Privates Glück und familiäre Herausforderungen
Privat hatte Krüger mit Beziehungsproblemen zu kämpfen. Nach der Trennung seiner Eltern brach der Kontakt zu seinem Vater weitgehend ab. Er war zweimal verheiratet: mit Petra Zinati (zwei Kinder) und mit Katrin Fehringer (eine Tochter, eine adoptierte Tochter). Seit 2018 ist er mit Alice Rößler verheiratet, die drei Kinder und einen Stiefsohn mit in die Ehe brachte. Gemeinsam bilden sie eine Patchwork-Familie.
Der tiefste Einschnitt
2011 starb sein Sohn aus zweiter Ehe im Säuglingsalter. Dieser Verlust stürzte ihn in eine Krise. Er trank bis zu sieben Flaschen Wein am Tag, wie er der "BILD am Sonntag" erzählte. 2013 wurde er mit multiplem Organversagen eingeliefert und kämpfte um sein Leben. Nach einem dreimonatigen Entzug in einer Suchtklinik gelang ihm der Neuanfang. Heute ist er alkoholfrei und blickt optimistisch in die Zukunft.



