Die Hoffnung auf Hilfe von einem TV-Idol hat sich für ein deutsches Geschwisterpaar zerschlagen. Die Olbrichs, die im „Bergdoktor“-Dorf Ellmau leben, stecken seit Jahren in einem erbitterten Nachbarschaftskrieg. Anonyme Vorwürfe, eine Hausdurchsuchung, eingestellte Ermittlungen und eine blutige Prügelei mit schweren Verletzungen prägen ihren Alltag. Verzweifelt wandten sie sich mit einem dramatischen Hilfebrief direkt an Serienarzt Hans Sigl – doch die erhoffte Antwort blieb aus.
Der verzweifelte Brief an den Serienarzt
Die Geschwister Olbrich hatten gehofft, dass Hans Sigl, der als „Bergdoktor“ Martin Gruber in der gleichnamigen ZDF-Serie Millionen Herzen erobert hat, sich für sie einsetzen würde. In ihrem Schreiben schilderten sie die endlosen Konflikte mit ihrem Nachbarn, die von verbalen Attacken bis zu tätlichen Übergriffen reichen. Sie baten den Schauspieler um Vermittlung oder zumindest um öffentliche Unterstützung. Doch die Antwort blieb aus. Weder Hans Sigl noch die Produktionsfirma haben sich bisher zu dem Hilferuf geäußert.
Eskalation des Nachbarschaftsstreits
Der Konflikt begann vor mehreren Jahren mit anonymen Beschwerden, die zu einer Hausdurchsuchung bei den Olbrichs führten. Die Ermittlungen wurden zwar eingestellt, doch die Spannungen blieben. Im vergangenen Jahr eskalierte die Situation: Bei einer handfesten Auseinandersetzung erlitten beide Seiten schwere Verletzungen. Die Polizei ermittelte, doch eine gerichtliche Einigung steht noch aus. Die Geschwister fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen und sahen in Hans Sigl die letzte Hoffnung auf eine Lösung.
Die Rolle von Ellmau
Der Ort Ellmau in Tirol ist durch die „Bergdoktor“-Serie zu einem Touristenmagneten geworden. Fans pilgern zu den Drehorten, um die idyllische Kulisse zu erleben. Für die Olbrichs wurde das Paradies jedoch zum Albtraum. Der Streit mit dem Nachbarn überschattet ihr Leben und hat sie gesundheitlich und finanziell schwer belastet. Die Anonymität, die das Dorf normalerweise bietet, half in diesem Fall nicht – die Vorwürfe blieben anonym, die Fronten verhärtet.
Der Hilferuf an Hans Sigl zeigt die Verzweiflung der Geschwister. Sie hofften, dass der Schauspieler als moralische Instanz vermitteln könnte. Dass er schwieg, enttäuschte sie tief. Ob der Fall noch eine Wendung nimmt, ist ungewiss. Die Olbrichs jedenfalls geben nicht auf: Sie erwägen rechtliche Schritte gegen den Nachbarn und suchen weiterhin nach Unterstützung, um ihren Frieden wiederzuerlangen.



