Der überraschende Tod von Hollywood-Schauspieler Sam Neill (†78) hat tagelang Spekulationen ausgelöst. Nun hat sein langjähriger Agent Philip Grenz die genaue Todesursache bekannt gegeben: Der Star aus „Jurassic Park“ starb an einer Lungenentzündung. Grenz stellte klar, dass Neill nicht an seiner früheren Krebserkrankung gestorben sei.
Agent räumt mit falschen Behauptungen auf
Grenz erklärte, er habe sich nach Rücksprache mit Neills Familie zu der Stellungnahme entschlossen, weil in den vergangenen Tagen „ungenaue und schlicht falsche Behauptungen“ über den Tod des Schauspielers verbreitet worden seien. Der Agent betonte, dass Neill nicht an seinem Non-Hodgkin-Lymphom gestorben sei, das ihm 2022 diagnostiziert worden war. Im April dieses Jahres hatte Neill öffentlich gemacht, dass er dank einer modernen Immuntherapie krebsfrei sei.
Familie bestätigte Heilung
Seine Familie hatte bereits nach seinem Tod betont, dass der Schauspieler bis zuletzt als geheilt gegolten habe. Nach Angaben seines Agenten war Neill in den vergangenen Monaten beruflich äußerst aktiv. Innerhalb eines Jahres drehte er vier Filmprojekte, die in den kommenden Monaten und teilweise erst 2027 erscheinen sollen.
Privater Mensch mit großer Karriere
Grenz beschrieb den Schauspieler als einen Menschen, der das Rampenlicht abseits der Kamera gemieden habe. Neill sei „ein äußerst privater Mann“ gewesen, der keinen großen Wirbel um seine Person gewollt habe. Deshalb werde die Familie ihm zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Kreis auf seiner Farm in Neuseeland gedenken. Neill hat drei leibliche Kinder aus verschiedenen Beziehungen und adoptierte die Tochter seiner Ehefrau Maiko Watanabe.
Weltruhm mit „Jurassic Park“
Sam Neill wurde mit seiner Rolle als Paläontologe Dr. Alan Grant in den „Jurassic Park“-Filmen weltberühmt. Daneben spielte er unter anderem in „Das Piano“, „Jagd auf Roter Oktober“, „Event Horizon“ und der Erfolgsserie „Peaky Blinders“. Sein Tod am 13. Juli 2026 in Sydney (Australien) löste weltweit Trauer aus.



