England ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 im Viertelfinale gegen Argentinien ausgeschieden, nachdem das Team eine 1:0-Führung noch verspielt hatte. Trainer Thomas Tuchel steht nun massiv in der Kritik, insbesondere wegen seiner Auswechslungen in der zweiten Halbzeit. In englischen Medien wird ihm „pure Feigheit“ vorgeworfen.
Spielverlauf: Von der Führung zum Debakel
Die Partie war lange ausgeglichen, ehe England in Führung ging. Doch nach dem 1:0 brach die Mannschaft völlig ein. Argentinien drehte die Partie und gewann letztlich 2:1. Besonders umstritten: Tuchels Entscheidungen während der Trinkpause, die das Spiel kippen ließen. „Ich glaube, so ist das im Fußball“, sagte Tuchel nach dem Spiel lapidar.
Heftige Kritik aus England
Die englische Presse reagierte empört. Der Vorwurf der „pure Feigheit“ bezieht sich auf Tuchels defensive Taktik nach der Führung. Statt auf das zweite Tor zu drängen, habe er die Mannschaft zurückgezogen und so Argentinien die Initiative überlassen. „Das war ein strategischer Fehler, der uns das Spiel gekostet hat“, zitierte die „Sun“ einen namentlich nicht genannten englischen Nationalspieler. Laut Statistik hatte England nach der Führung nur noch 30 Prozent Ballbesitz.
Auswirkungen auf Tuchels Zukunft
Die Niederlage wirft Fragen zu Tuchels Zukunft als englischer Nationaltrainer auf. Obwohl er einen Vertrag bis 2028 hat, wird in den Medien bereits über eine mögliche Trennung spekuliert. Der englische Fußballverband (FA) hat sich bislang nicht offiziell geäußert. Tuchel selbst zeigte sich kämpferisch: „Wir werden aus dieser Niederlage lernen und stärker zurückkommen.“ Doch die Stimmung im Land ist angespannt, die Enttäuschung über das frühe Aus riesig.



