Gloria-Sophie Burkandt (27), Model und Influencerin, hat sich mit der Teilnahme an der ProSieben-Reality-Serie „Born Famous“ ins Rampenlicht begeben. In der Sendung sprechen Kinder berühmter Eltern über ihr Leben. Nun verrät sie im Interview, wie es sich anfühlt, die Tochter von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu sein – und welche Schattenseiten das mit sich bringt.
Eine persönliche Therapie durch die Show
Die junge Frau, die bei ihrer Mutter Ulrike Burkandt in Nürnberg aufwuchs und heute meist in New York lebt, betont, dass die Teilnahme an „Born Famous“ für sie wie eine Therapie war. „Ganz viel. Ich konnte über mein Leben reflektieren. Für mich war es wie eine Therapie“, sagt Burkandt auf die Frage, was ihr die Show gebracht habe. Sie habe die Möglichkeit genutzt, ihre Erlebnisse zu verarbeiten.
Mobbing und Magersucht: Die Last des berühmten Namens
Burkandt berichtet von Mobbing in der Schulzeit und Vorurteilen, die ihr aufgrund ihres Vaters entgegenschlugen. Der Druck führte bei ihr zu einer Magersucht, mit der sie lange kämpfte. „Die Zeit mit dem Vater war immer schwer erkämpft“, beschreibt sie die komplizierte Beziehung zu Markus Söder. Der bayerische Ministerpräsident habe sich stets bemüht, doch die öffentliche Aufmerksamkeit habe das Verhältnis belastet.
Vaters Vorwürfe und eigene Ziele
Laut Burkandt macht sich ihr Vater noch immer Vorwürfe wegen der schwierigen Kindheit, die sie aufgrund seiner Bekanntheit erlebt hat. „Dafür macht er sich immer noch Vorwürfe“, zitiert die Autorin Petra Koruhn aus dem Gespräch. Trotz allem hat Burkandt große Pläne: Sie will ihre Doktorarbeit schreiben und sich als Buchautorin einen Namen machen. Ihr Ziel ist es, nicht nur als Tochter von Markus Söder wahrgenommen zu werden.
Ein Leben zwischen New York und Nürnberg
Obwohl sie in New York lebt, bleibt Burkandt mit ihrer Heimat verbunden. Die Erfahrungen in der Show haben ihr geholfen, einen neuen Blick auf ihr Leben zu werfen. Sie hofft, dass ihr offener Umgang mit den Themen Mobbing und Magersucht anderen Betroffenen Mut machen kann.



