Drogen, Sex, Wutausbruch: Frauen schildern Liam Paynes letzte Stunden
Drogen, Sex, Wut: Escort-Frauen über Liam Paynes letzte Stunden

Fast zwei Jahre nach dem tragischen Tod von Liam Payne (†31) kommen erschütternde Details ans Licht: Zwei Escort-Frauen, die den Sänger am Tag seines Todes trafen, haben laut britischer „Daily Mail“ eidesstattliche Aussagen gemacht. Sie schildern, was sich wenige Stunden vor seinem tödlichen Balkonsturz im Oktober 2024 in seinem Hotel in Buenos Aires abgespielt haben soll.

Die beiden Argentinierinnen Aldana S. (32) und Lucila G. (28) gaben an, gelegentlich als Escort-Frauen zu arbeiten. Sie sollen Payne am Morgen des 16. Oktober 2024 über eine Escort-Plattform kontaktiert und in sein Hotel bestellt haben. Als sie das Zimmer betraten, herrschte offenbar Chaos: Überall lag Alufolie mit Drogenresten, Payne trank Whisky.

Als er bezahlen sollte, rastete er aus

Nach dem Sex verlangten die Frauen die vereinbarte Summe von rund 4300 Euro. Doch statt zu bezahlen, geriet Payne völlig außer Kontrolle. Er schleuderte seine goldene Rolex gegen die Wand und zerstörte sie. Anschließend schlug er mehrfach auf den Fernseher ein.

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Eine der Frauen erinnert sich: „Er machte uns klar, dass er alles zerschlagen könne, weil er wusste, dass er es sich leisten könne.“ Die Wutausbrüche des Sängers seien beängstigend gewesen, so die Frau weiter. Sie und ihre Kollegin hätten sich in dem Moment bedroht gefühlt.

Plötzlich sprach er über seinen Sohn

Nach dem Vorfall verließen Payne und die beiden Frauen gemeinsam das Hotelzimmer und gingen in die Lobby. Dort erzählte der Sänger laut einer der Zeuginnen plötzlich von seinem Sohn Bear, der damals sieben Jahre alt war. „Er erzählte mir, dass er auch einen siebenjährigen Sohn habe und dass Geld ihn nicht glücklich mache“, berichtete die Escort-Frau.

Die kurze Unterhaltung in der Lobby schien Payne zu beruhigen. Doch kurz darauf stellten die Frauen fest, dass sie persönliche Sachen im Zimmer vergessen hatten. Payne begleitete sie wieder nach oben – und soll dort eine unerwartete Geste gemacht haben.

Er kniete nieder und bat um Verzeihung

„Er zog seine Jacke aus, kniete sich hin und entschuldigte sich bei mir. Er bat uns, zu bleiben, aber wir lehnten ab“, erinnerte sich eine der Frauen. Dieser Moment zeige eine verletzliche Seite des Sängers, die im krassen Gegensatz zu seinem vorherigen Wutausbruch gestanden habe.

Die beiden Frauen verließen das Hotel schließlich kurz vor 16 Uhr. Wenig später traf Paynes Freund Roger Nores im Hotel ein und sprach kurz mit dem Sänger. Danach irrte Payne laut Ermittlungen immer wieder zwischen Lobby und Hotelzimmer umher.

Der Weg in den Tod

Überwachungskameras zeigen, wie Hotelmitarbeiter den stark benommenen Sänger zurück in sein Zimmer tragen. Aus Angst, Payne könne sich etwas antun, alarmierte der Rezeptionist den Notruf. Doch die Hilfe kam zu spät: Nur wenige Minuten später stürzte Liam Payne vom Balkon seines Hotelzimmers in den Tod.

Die Obduktion ergab später, dass der Sänger unter dem Einfluss von Kokain, Alkohol und dem Beruhigungsmittel Klonopin stand. Die Untersuchungen zu den Umständen seines Todes dauern bis heute an. Zwei Männer sind wegen mutmaßlicher Drogenlieferungen an Payne angeklagt.

Ein tragisches Ende nach Jahren im Rampenlicht

Die neuen Aussagen der Escort-Frauen zeichnen ein beunruhigendes Bild von Liam Paynes letzten Stunden. Der einstige One-Direction-Star, der mit der Band weltweit Millionen Alben verkaufte, hatte in den Jahren vor seinem Tod immer wieder mit Suchtproblemen und psychischen Krisen zu kämpfen. Sein Tod mit nur 31 Jahren hinterließ eine Lücke in der Musikwelt und bei seinen Fans.

Die „Daily Mail“ betonte, dass die beiden Frauen ihre Aussagen unter Eid gemacht hätten. Rechtsmediziner und Ermittler werten diese neuen Details nun als wichtige Bausteine, um die letzten Stunden des Sängers vollständig zu rekonstruieren. Eine offizielle Stellungnahme der Familie Payne zu den Berichten steht bislang aus.

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