Die Pop-Ikone Taylor Swift und ihr Bräutigam Travis Kelce haben an diesem historischen Wochenende geheiratet – nahezu geräuschlos. Die Hochzeit fand im Madison Square Garden in New York statt, mitten in den Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA von Großbritannien.
Ein patriotischer Zeitpunkt für das Promi-Paar
Einen patriotischeren Zeitpunkt hätte sich das derzeit bekannteste aller US-Paare wohl nicht aussuchen können. Während die USA mit Feuerwerk, bombastischen Flugshows und Hotdogs bei Temperaturen von 38 Grad den Independence Day feierten, gaben sich Swift und Kelce das Jawort. Die Wahl des Ortes ist symbolträchtig: Statt einer königlichen Westminster Abbey wählten sie das Sportstadion Madison Square Garden, das beide Welten vereint – Swifts Musikkarriere und Kelces Football-Erfolge.
„In der schwülen Hitze eines Sportstadions mitten in der Stadt zu feiern, mag der eine als ‚tacky‘ bezeichnen, andere dagegen als romantisch“, schreibt US-Korrespondentin Antonia Mannweiler. „Schließlich sind große, lichtdurchflutete Stadien doch das einende Element für die beiden.“
USA ohne Monarchen – aber mit Royals
Die USA mögen keine eigenen Monarchen haben, aber „Royals“ gibt es durchaus: die Megastars in Sport und Popkultur. So mancher in der US-Regierung hatte zuletzt den Eindruck erweckt, den fernen König in London um Ruhm, Lebensstil und Ballsäle zu beneiden. Swift und Kelce hingegen zeigen mit ihrer Hochzeit, dass amerikanischer Ruhm anders funktioniert – bodenständig, aber dennoch glamourös.
Die Hochzeit blieb weitgehend geheim, was angesichts der Medienaufmerksamkeit um das Paar bemerkenswert ist. Details zur Zeremonie oder zu den Gästen wurden nicht bekannt. Klar ist nur: Das Paar hat sich für einen Ort entschieden, der ihre Karrieren symbolisiert und gleichzeitig eine Lektion in Sachen Bescheidenheit erteilt.



