Tsunami-Warnung: Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert Philippinen
Tsunami-Warnung: Beben der Stärke 7,8 auf Philippinen

Ein gewaltiges Erdbeben hat am Montagmorgen die Philippinen erschüttert und eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) registrierte ein Beben der Stärke 7,8 vor der Küste der Südprovinz Sarangani nahe der Insel Mindanao. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von rund 45 Kilometern unter dem Meeresboden.

Tsunami-Warnung für Küstenregionen

Nach dem heftigen Erdstoß gaben die Behörden eine Tsunami-Warnung für die umliegenden Küstengebiete heraus. Die Bevölkerung in gefährdeten Regionen wurde aufgefordert, sich umgehend in höher gelegene Gebiete zu begeben. Die Warnung betrifft vor allem die Provinzen entlang der Küste von Mindanao sowie angrenzende Inseln.

Erste Berichte über Schäden

Bislang liegen keine detaillierten Informationen über mögliche Schäden oder Verletzte vor. Ersten Augenzeugenberichten zufolge war das Beben in mehreren Städten deutlich zu spüren und sorgte für Panik unter der Bevölkerung. Die Behörden haben Rettungskräfte in Bereitschaft versetzt und beginnen mit der Überprüfung kritischer Infrastruktur wie Brücken und Gebäude.

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Hintergrund: Erdbebenrisiko auf den Philippinen

Die Philippinen liegen im sogenannten Pazifischen Feuerring, einer geologisch aktiven Zone mit häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen. In der Vergangenheit haben schwere Beben immer wieder verheerende Schäden angerichtet. Das jüngste Ereignis erinnert an das verheerende Beben der Stärke 7,5 im Jahr 2023, das ebenfalls eine Tsunami-Warnung auslöste.

Wissenschaftliche Einordnung

Seismologen zufolge handelt es sich bei dem Beben um ein sehr starkes Ereignis, das aufgrund seiner Tiefe und Lage jedoch möglicherweise nicht die volle Zerstörungskraft entfaltet. Die Tsunami-Gefahr wird derzeit als moderat eingestuft, dennoch bleiben die Warnungen bestehen, bis die Lage vollständig beurteilt werden kann.

Die Behörden raten der Bevölkerung, Ruhe zu bewahren und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Weitere Nachbeben sind in den kommenden Stunden und Tagen wahrscheinlich.

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