WM-Gastgeber: Deutsche wandern weniger in USA und Kanada aus
WM-Gastgeber: Weniger Deutsche ziehen in USA und Kanada

Zwei der drei Gastgeberländer der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft haben in den vergangenen zwanzig Jahren bei deutschen Auswanderern deutlich an Beliebtheit eingebüßt. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat anlässlich des Turniers neue Zahlen veröffentlicht, die einen klaren Trend zeigen.

Rückgang der Auswanderungen in die USA

Im vergangenen Jahr zogen rund 8.900 Deutsche in die Vereinigten Staaten. Dies ist, abgesehen von den Corona-Jahren 2020 und 2021, der niedrigste Wert der letzten zwei Jahrzehnte. Im Jahr 2005 hatten noch etwa 13.600 Deutsche ihren Wohnsitz in die USA verlegt. Die Fortzüge lagen 2025 damit gut ein Drittel (minus 35 Prozent) unter dem Niveau von 2005. Dennoch bleiben die USA eines der beliebtesten Ziele für deutsche Auswanderer – nur Österreich, Spanien und die Schweiz verzeichneten im vergangenen Jahr mehr Zuzüge aus Deutschland.

Weniger Zuzüge nach Kanada

Ähnlich sieht es beim zweiten WM-Gastgeber Kanada aus. Auch dorthin wanderten 2025 deutlich weniger Deutsche aus als 2005. Die Zahl sank innerhalb von zehn Jahren von rund 3.000 auf etwa 1.800 Personen – ein Rückgang um etwa 39 Prozent.

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Mexiko legt zu

Einzig Mexiko, das dritte Gastgeberland der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft, konnte laut den Statistikern an Beliebtheit gewinnen. Im Jahr 2025 zogen etwa 800 Deutsche nach Mexiko, während es 2005 noch knapp 600 waren. Das entspricht einem Anstieg von rund einem Drittel.

Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt am Donnerstag und wird in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes basieren auf den Fortzügen deutscher Staatsbürger in die jeweiligen Länder.

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