Zwei Löschflugzeuge aus dem Harz starten nach Frankreich
Zwei Löschflugzeuge aus dem Harz starten nach Frankreich

Aus dem Harz starten zwei Löschflugzeuge nach Frankreich, um bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände in der Region Bordeaux zu helfen. Die „Hexe 1“, stationiert im Landkreis Harz, und eine baugleiche Maschine aus Polen sollen von Ballenstedt aus in die Krisenregion fliegen. Das zweite Flugzeug wird zunächst aus dem polnischen Mielec in den Harz überführt.

Hilfe aus dem Harz

„Sobald die letzten Formalitäten mit den französischen Behörden geklärt sind, sollen beide Maschinen weiter nach Frankreich starten“, sagte der Chef des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen-Anhalt, Kai-Uwe Lohse. Vermittelt worden sei die Unterstützung über das Bundeskanzleramt. Hintergrund sind die Waldbrände in der Region Bordeaux, wo nach Angaben der französischen Behörden Tausende Feuerwehrleute, Militärangehörige und Löschflugzeuge gegen die Flammen kämpfen.

Ersatz für die „Hexe 1“

Damit der Waldbrandschutz im Harz trotz des Einsatzes gewährleistet bleibt, soll am Mittwoch eine weitere Löschmaschine des polnischen Dienstleisters nach Ballenstedt verlegt werden. Sie soll die „Hexe 1“ während ihres Einsatzes in Frankreich ersetzen. Der Landkreis Harz ist die einzige Kommune in Deutschland, die den Angaben zufolge ein eigenes Löschflugzeug für die Bekämpfung von Waldbränden gemietet hat.

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Die „Hexe 1“ im Einsatz

Die „Hexe 1“ steht seit April auf dem Verkehrslandeplatz Ballenstedt bereit und kann pro Flug bis zu 2.300 Liter Wasser abwerfen. Im vergangenen Jahr war sie nach Angaben des Landkreises bei sechs Waldbränden in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen im Einsatz und warf dabei rund 290.000 Liter Löschwasser ab.

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