Berlin. Der Dokumentarfilm „Future Council“ bringt eine ungewöhnliche Begegnung auf die Leinwand: Kinder aus verschiedenen Ländern stellen Top-Managern großer Konzerne ihre Fragen zur Klimakrise. Dabei bleiben die jungen Aktivisten stets sie selbst – neugierig, direkt und unerschrocken. Der Film von Eberhard von Elterlein feiert nun seinen Kinostart in Deutschland und verspricht bewegende Momente.
Kinder als Klima-Ankläger
In „Future Council“ treffen Kinder im Alter von acht bis vierzehn Jahren auf CEOs internationaler Unternehmen. Sie fragen nach den konkreten Maßnahmen gegen den Klimawandel, hinterfragen Unternehmensstrategien und fordern mehr Engagement. Die Kinder kommen aus unterschiedlichen Regionen, von Indien über Brasilien bis nach Europa. Ihre Perspektiven sind vielfältig, doch eines eint sie: die Sorge um ihre Zukunft.
Ein Film, der zum Nachdenken anregt
Der Regisseur begleitet die Kinder nicht nur bei den Treffen mit den Managern, sondern auch in ihrem Alltag. So entsteht ein authentisches Bild ihrer Motivationen und Ängste. Die Filmemacher verzichten auf Effekthascherei und setzen stattdessen auf die Kraft der direkten Konfrontation. Das Ergebnis ist ein eindringliches Plädoyer für mehr Klimaschutz, das sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht.
Kritik und Hoffnung
„Future Council“ zeigt nicht nur die Dringlichkeit des Handelns, sondern auch die Hoffnung, die in der nächsten Generation liegt. Die Kinder lassen sich nicht abspeisen und fordern klare Antworten. Ob die CEOs ihre Versprechen einhalten werden, bleibt offen. Doch der Film macht deutlich: Die junge Generation wird nicht aufgeben, bis echte Veränderungen sichtbar sind.
Der Dokumentarfilm startet am 1. Juni 2026 in den deutschen Kinos und ist ein Muss für alle, die sich für Klimathemen und die Stimme der Jugend interessieren.



