Die Klimaschutzgruppe Letzte Generation hat für die kommenden Wochen eine neue Protestwelle angekündigt. Wie die Aktivistin Carla Hinrichs am Montag in Berlin mitteilte, sollen in mehreren deutschen Städten Blockaden und andere Aktionen stattfinden. Ziel sei es, den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, mehr für den Klimaschutz zu tun.
Details zu den geplanten Aktionen
Die genauen Orte und Zeitpunkte der Proteste wurden zunächst nicht genannt. Hinrichs betonte jedoch, dass die Aktionen „friedlich, aber entschlossen“ sein würden. Die Gruppe wolle mit gezielten Blockaden den Verkehr lahmlegen und so auf die Dringlichkeit der Klimakrise aufmerksam machen. „Wir werden nicht aufhören, bis die Regierung endlich handelt“, sagte Hinrichs.
Reaktionen aus der Politik
Die Ankündigung stößt auf geteilte Reaktionen. Während Umweltverbände die Proteste unterstützen, kritisieren Politiker von CDU und FDP die Methoden der Gruppe. Der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) kündigte an, die Polizei werde „konsequent gegen Straftaten vorgehen“. Die Letzte Generation hatte bereits in den vergangenen Monaten mit ähnlichen Aktionen für Aufsehen gesorgt.
Hintergrund der Proteste
Die Gruppe fordert unter anderem ein sofortiges Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen, den Ausbau erneuerbarer Energien und ein Ende der Subventionen für fossile Brennstoffe. Nach eigenen Angaben hat die Letzte Generation bundesweit mehrere tausend Unterstützer. Die neue Protestwelle soll bis zum Herbst andauern.



