Bei einem Waldbrand in der südspanischen Provinz Almería sind nach Behördenangaben zwölf Menschen ums Leben gekommen. Der andalusische Rettungsdienst teilte mit, dass rund 150 Feuerwehrleute gegen die Flammen kämpfen. Die genauen Umstände der Todesfälle sind noch unklar, die Einsatzkräfte arbeiten unter erschwerten Bedingungen aufgrund der anhaltenden Hitzewelle.
Hitzewelle erschwert Löscharbeiten
Die Hitzewelle in Südspanien hat die Lage verschärft. Temperaturen von über 40 Grad Celsius begünstigen die Ausbreitung der Flammen und erschweren den Einsatz der Feuerwehr. Die Behörden warnen vor weiterer Brandgefahr, da die Trockenheit anhält. Der Waldbrand brach am frühen Morgen aus und breitete sich aufgrund des starken Windes schnell aus. Die Einsatzkräfte konnten bisher nicht alle Brandherde unter Kontrolle bringen.
Evakuierungen und Sperrungen
Mehrere Ortschaften in der Umgebung wurden vorsorglich evakuiert. Straßen in der betroffenen Region sind gesperrt. Die Polizei bittet die Bevölkerung, die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen und das Gebiet zu meiden. Rund 150 Feuerwehrleute sind im Einsatz, unterstützt von Löschflugzeugen und Hubschraubern. Die Behörden rechnen damit, dass die Löscharbeiten noch mehrere Tage andauern werden. Die betroffene Region ist bekannt für ihre trockenen Wälder und immer wiederkehrende Waldbrände während der heißen Sommermonate.



