58-Jähriger stirbt nach Sturz in den Allgäuer Alpen
58-Jähriger stirbt nach Sturz in Allgäuer Alpen

Tragischer Bergunfall im Allgäu

Ein 58-jähriger Mann ist in den Allgäuer Alpen nahe Füssen (Landkreis Ostallgäu) tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall bereits am Donnerstag beim Abstieg in einem exponierten Felsabschnitt. Der Wanderer stürzte in die Tiefe und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Herrenlose Ausrüstung entdeckt

Am Samstag entdeckten Bergwanderer unterhalb des sogenannten 12-Apostelgrats zwischen Pilgerschrofen und Säuling herrenlose Ausrüstungsgegenstände und schlugen sofort Alarm. Daraufhin leitete die Bergwacht Füssen eine großangelegte Suchaktion ein, bei der auch eine Drohne zum Einsatz kam. Die Einsatzkräfte fanden den leblosen Körper des Vermissten in einer steilen, von Felsen durchsetzten Rinne, etwa 100 Höhenmeter unterhalb der Felskante.

Bergung unter schwierigen Bedingungen

Die Notärztin des Rettungshubschraubers „Christoph 17“ konnte vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Bergung des Leichnams erfolgte durch die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, unterstützt von einem weiteren Polizeihubschrauber und der örtlichen Bergwacht. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit von der Polizei untersucht.

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Die Allgäuer Alpen sind ein beliebtes Wandergebiet, doch die Routen erfordern oft Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Der 12-Apostelgrat gilt als anspruchsvolle Passage. Die Behörden warnen vor den Gefahren in alpinem Gelände und empfehlen eine sorgfältige Vorbereitung sowie angemessene Ausrüstung.

Der tragische Vorfall hat in der Region Bestürzung ausgelöst. Die Bergwacht Füssen spricht den Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl aus. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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