Aufzugabsturz in Brüssel: Keine weiteren Toten nach zweiter Bergung
Brüssel: Keine weiteren Toten nach Aufzugabsturz

Einsatzkräfte haben nach dem Absturz zweier Aufzüge auf einer Baustelle in Brüssel auch die zweite Kabine öffnen können und keine weiteren Opfer gefunden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in der Nacht auf Mittwoch mit. Zuvor waren sechs Leichen im ersten Aufzug entdeckt worden. Die genaue Todesursache der sechs Männer ist weiterhin unklar, ebenso die Hintergründe des Unglücks.

Hergang des Unglücks

Am Dienstag stürzten zwei Aufzüge auf einer zentral gelegenen Baustelle in der belgischen Hauptstadt in die Tiefe. Zeitgleich brach ein Feuer aus. Ein Brandgutachter wurde eingeschaltet, um die genauen Abläufe und die Ursache zu ermitteln. Sechs Arbeiter wurden zunächst vermisst. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelte es sich bei ihnen um belgische oder rumänische Staatsangehörige. Ob die sechs Todesopfer mit den Vermissten identisch sind, ist noch nicht bestätigt.

Identifizierung und Ermittlungen

Gerichtsmediziner und die Polizei arbeiten daran, die Opfer zu identifizieren und ihre Angehörigen zu benachrichtigen. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, nach Abschluss dieser Maßnahmen weitere Informationen bekanntzugeben. Die Ermittlungen laufen gegen Unbekannt. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die beiden Aufzüge mehrere Stockwerke nach unten gestürzt seien.

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Hintergrund der Baustelle

Das betroffene Gebäude, das sogenannte Oxy-Gebäude, liegt in einer Fußgängerzone im Herzen der Brüsseler Innenstadt. Es wird derzeit umgebaut. Früher diente es als Sitz der Verwaltung der belgischen Hauptstadt. Künftig soll es in ein multifunktionales Gebäude mit Büros, Restaurants, Hotelzimmern und Wohnungen umgewandelt werden. Die Aufzüge waren vermutlich für den Baustellenbetrieb im Einsatz.

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